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mögl. Liebhaberei, nebenberufliche Schriftstellerei


| 23.11.2008 17:48 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Hallo, in der zeit von 1998 bis 2006 habe ich als nebenberuflicher Schriftsteller zwei Bücher auf den Markt gebracht. Nun überwiegen die Verlust die Gewinne und die Steuer möchte die angegebenen Verluste in Höhe von ca. 8000 E von mir zurück. Ich habe aber 2006 den "Betrieb" abgemeldet.
ich war die ganze zeit über fest angestellt, wieso kommt die Steuer darauf, das ich als Schriftsteller als selbstständig einzustufen bin?
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte.

Ich gehe davon aus, dass Sie dem Finanzamt gegenüber Ihre Verluste aus der Schriftstellerei im Rahmen Ihrer Steuererklärung geltend gemacht haben.
Im Rahmen dieser Geltendmachung, müssen Sie dem Finanzamt auch mitgeteilt haben, aus welcher Tätigkeit die Verluste herrühren.

Sie schreiben, dass Sie "2006 den Betrieb abgemeldet haben". Dann müssten Sie Ihrer Tätigkeit doch zuvor auch beim Finanzamt angemeldet haben.
Eine schriftstellerische Tätigkeit wird in aller Regel als freiberufliche Tätigkeit im Sinne des § 18 EStG angesehen. Bei einer solchen freiberuflichen Tätigkeit können Sie dann auch Ihre Verluste steuermindernd geltend machen.

Worauf die Rückforderung des Finanzamtes nunmehr beruht, kann im Rahmen dieser Erstberatung ohne Einsicht der Bescheide nicht vollständig beurteilt werden.

Sie schreiben aber selbst von einer möglichen Liebhaberei.
Wenn das Finanzamt Ihre nebenberufliche Tätigkeit als Liebhaberei eingestuft hat, können die daraus resultierenden Verluste nicht mehr steuermindernd geltend gemacht werden.
Von einer Liebhaberei ist in der Regel auszugehen, wenn eine Tätigkeit ohne Absicht der Erzielung von einkommensteuerbaren Einkünften durchgeführt wird.
Die Liebhaberei verwirklicht sich im Bereich von freiberuflichen Tätigkeiten in aller Regel, wenn der Tätige aufgrund einer anderen -zumeist nichtselbständigen Tätigkeit- auf die Einnahmen aus der freiberuflichen Tätigkeit nicht angewiesen ist.

Ohne Einblick in den Bescheid ist dies nicht abschließend zu beurteilen, aber dies könnten Gründe für das Finanzamt sein, die geltend gemachten Verluste nun zurückzufordern.

Ich rate Ihnen, den Bescheid anwaltlich überprüfen zu lassen und so überprüfen zu lassen, aus welchen Gründen das Finanzamt Sie als selbstständig einstuft und ob die Rückforderung rechtmäßig oder unrechtmäßig von Ihnen erfolgt.
Bewertung des Fragestellers 25.11.2008 | 08:59


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