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maklerkosten


23.08.2005 10:49 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

guten tag
wir haben über einen makler ein haus kaufen wollen zudem es dann doch nicht kam jetzt hat der makler uns eine rechnung geschickt für sachen die er uns veschwiegen hat zB das eine zwangsvolstreckung im gange war und das er angeblich das finanzirungsgespräch getätigt hat wobei wir zur bank waren und die einzelheiten geklärt haben muß ich diese beiden sachen bezahlen

mit freundl. gruß rene71
23.08.2005 | 11:15

Antwort

von


299 Bewertungen
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Maklerkunde muss den Maklerlohn bezahlen, wenn auf Grund der Maklertätigkeit ein wirksamer Vertrag zustande kam.

Eine Klausel in einem Maklervertrag, die vorsieht dass eine Provision in Form einer Bearbeitungsgebühr auch dann zu zahlen ist, wenn der Kunde seine Immobilie selbst kauft, ist unwirksam.

Erfolgsunabhängige Aufwendungsersatzansprüche sind nur für konkrete Aufwendungen wie Post- und Schreibauslagen möglich. Eine Provision steht dem Makler nur zu, wenn er die Immobilie tatsächlich vermittelt hat.

Insofern ist in dem von Ihnen geschilderten Fall ein Maklerlohnanspruch für die Vermittlung einer Immobilie nicht entstanden.

Was eine Provision für die Vermittlung einer Finanzierung betrifft, hängt die Wirksamkeit des Anspruches davon ab, ob eine Finanzierung tatsächlich erfolgt ist und dies durch Vermittlung des Maklers. Ich gehe aufgrund Ihrer Schilderung aber davon aus, dass auch eine Finanzierung nicht erfolgte, so dass auch dieser Provisionsanspruch entfallen dürfte.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de


ANTWORT VON

Naumburg

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