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können sich zwei Parteien einen gemein. Anwalt nehmen ?


| 11.11.2008 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht



Sehr geehrte Anwälte,

ein Nachbar hat DHH gebaut, einen Stahlzaun nun errichtet und schrieb meine Mutter als ang. Eigentümer der zwei Nachbarhäuser an.
Dummerweise gehört ein Haus mir, sodass ich und meine Mutter die gleichen Interessen gegen den Nachbarn haben und uns einen Anwalt nehmen wollen, ist dies möglich oder wie sollen wir uns verhalten, bislang wurde nur meine Mutter mit der Zaunrechnung in Form des Nachargesetzes Nrw behelligt.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

solange bisher nur Ihre Mutter in Anspruch genommen wurde, sollten Sie sich zunächst darauf beschränken, dass Ihre Mutter einen Rechtsanwalt beauftragt. Dieser kann mitteilen, dass Ihre Mutter bezüglich des Grundstücks in Ihrem Eigentum nicht in Anspruch genommen werden kann und bezüglich ihres eigenen Anspruchs inhaltliche Einwendungen erheben. Kosten fallen in diesem Fall zunächst nur für Ihre Mutter an.

Fordert der Nachbar Sie danach ebenfalls zur Zahlung oder zu sonstiger Leistung auf, und ist nicht zu erwarten, dass Ihre Mutter und Sie gegenüber dem Nachbarn gegenläufige Interessen haben, können Sie den gleichen Rechtsanwalt beauftragen. Dies halte ich sogar für sinnvoll, da dann bei einem Rechtsanwalt die Fäden zusammen laufen. Erst in diesem Fall fallen zusätzliche Kosten auch für Sie an.

Eine gemeinsame Beauftragung des Anwalts kommt nicht in Betracht, da hier verschiedene Grundstücke betroffen sind und damit nicht derselbe Gegenstand iSd. Nr. 1008 VV RVG vorliegt. Ggf. können Sie aber mit dem Rechtsanwalt wegen der Ähnlichkeit der Sachverhalte eine günstige Gebührenvereinbarung absprechen; dies kommt auf Ihr Verhandlungsgeschick an.

Ob es in diesem Fall Sinn macht, sich gegen die Forderung des Nachbarn zu wehren, kann ich aufgrund Ihrer knappen Angaben nicht bewerten. Inhaltlich sollte sich -wie dargestellt- zunächst Ihre Mutter durch einen Rechtsanwalt vor Ort beraten lassen.

Ich hoffe, Ihnen erste Anhaltspunkte gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2008 | 15:14

Danke

Verstehe ich sie richtig, das aufgrund Nr. 1008 VV RVG hier kein gemeinamer Anwalt genommen werden DARF oder das einfach nur mehrere Gebühren anfallen würden.

In § 356 StGB und in § 45 BRAO fand ich soeben keine Hinderungsgründe, die dagegen sprechen würden !
Ich sehe eigentlich keinen Sinn darin, hier für eine ähnlich gelagerte Sache gleich zwei Anwälte zu nehmen, die einerseits mich und evtl. meine Mutter vertreten !

Es ist doch viel besser, wenn dies ein Anwalt macht, der dann alles in einer Mappe hat und sich viel besser mit der Gegenseite abstimmen könnte !

Sie schreiben doch selber oben, dass wir eine Gebühr " vereinbaren" können und das hier ein Anwalt für zwei Mandanten besser wäre, verstehe ich sie da irgendwie falsch ?
Wenn ich einen Anwalt nehmen würde und meine Mutter würden ja auch zwie Gebühren anfallen mit dem Nachteil, dass nicht alles bei einem Anwalt läuft.
Also hinsichtlich der Gebühren wäre mir die Sache ziemlich egal.
Ist es denn rechtlich VERBOTEN, dass ich und meine Mutter uns EINEN Anwalt nehmen ???

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.11.2008 | 15:25

Zu Ihrer Nachfrage:

Möglicherweise habe ich mich missverständlich ausgedrückt und bitte dies zu entschuldigen.

Sie können in diesem Fall beide den gleichen Anwalt beauftragen; dies halte ich -wie geschildert- ebenfalls für sinnvoll. Ein Verbot gibt es insoweit nicht.

Sie müssen den Anwalt aber jeder für sich beauftragen, d.h. sie können ihn nicht als Gemeinschaft beauftragen, da verschiedene Grundstücke betroffen sind. Nr. 1008 VV RVG bezieht sich dabei nur auf die Gebühren und spricht keinerlei Verbote aus.

Ich hoffe, die Sache nun klargestellt zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Bewertung des Fragestellers 19.11.2008 | 23:41


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