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kindeswohl


22.12.2012 15:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

..bei meinem mann u mir hat es immer wieder zu eskalationen geführt. Jetzt wo wir getrennt sind,ist es besser auch für die kinder.
Mein Mann versucht mir und dem Jugenamt einzureden,ich sei krank. ..Mein Mann war damals einverstanden,dass ich mit dengemeinsamen kind umziehe. Mein Mann ist der Meinung :ich kann mich nicht um das kind kümmern. ..Sagt ich schlage u bin krank.
Muss das nicht geprüft werden...? ..Mein Mann ist beruftätig un dsagt dass das kin ddort am besten aufgehoben sei. Hat mein mann eine chance ,damit durchzukommen?
22.12.2012 | 16:25

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach Ihrer Schilderung leben Sie von Ihrem Ehemann getrennt und Ihr Ehemann war damit einverstanden, dass die Kinder bei Ihnen leben.

Wenn ihr Ehemann damit nicht mehr einverstanden ist, könnte er nach § 1671 BGB beantragen, dass ihm das Familiengericht die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge allein überträgt.

Möglich ist insoweit insbesondere, dass bei Meinungsverschiedenheiten der Eltern das Aufenthaltsbestimmungsrecht auf einen Elterteil übertragen wird.

Ohne Ihre Zustimmung wäre einem entsprechenden Antrag Ihres Ehemannes nach § 1671 Abs. 2 Nr. 2 BGB (nur) stattzugeben, " wenn zu erwarten ist, dass die Aufhebung der gemeinsamen Sorge und die Übertragung auf den Antragsteller dem Wohl des Kindes am besten entspricht".

Es ist also das Kindeswohl maßgebend.

In einem etwaigen Verfahren vor dem Familiengericht müßte durch ein Sachverständigengutachten geklärt werden, ob die Behauptungen Ihres Ehemannes zutreffend sind. Es würde im Übrigen auch das Jugendamt gehört, das im Allgemeinen recht gut beurteilen kann, ob eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder nicht.

Sie müssen vorbringen können, dass Sie nicht krank sind und die Kinder nicht schlagen und das Wohl der Kinder nicht gefährdet ist.

Sorgerechtsentscheidungen des Familiengerichts sind immer Einzelfallentscheidungen.

Ganz so einfach ist es also nicht, eine Entscheidung des Familiengerichts nach § 1671 BGB zu erlangen. Sie sollten sich deshalb von Ihrem Ehemann auch nicht unter Druck setzen lassen. Auch ständiger psychischer Druck kann krank machen.

Spätestens in einem familiengerichtlichen Verfahren sollten und müssen Sie sich anwaltlich vertreten lassen. Sie sollten wohl erwägen, jetzt schon einen Rechtsanwalt beauftragen. Sofern Sie die Kosten nicht aufbringen können, könnte die Bewilligung von Beratungshilfe bzw. im gerichtlichen Verfahren Verfahrenskostenhilfe in Betracht kommen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Moosmann, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann

ANTWORT VON

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