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kindesunterhalt bei eigenem einkommen des kindes


30.11.2008 19:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

guten tag

da mein ehemann nun seit gut 1 jahr krankgeschrieben ist und er dadurch nur noch ein krankengeld in höhe von 1800 euro hat sieht er sich nun nicht mehr in der lage den vollen unterhalt von insgesamt 600 euro ( ehegattenunterhalt ca. 70€ und pro kind ca.265€ ) zu zahlen. seine ex-frau hat ein eigenes einkommen/vollzeitstelle. die beiden kinder aus erster ehe sind 15 und 17 jahre alt. zudem kommt hinzu, dass wir bereits seit 8 jahren verheiratet sind und auch ein gemeinsames kind haben (11 jahre). ich bin nun arbeitslos und beziehe kein eigenes einkommen mehr .
seine 17 jährige tochter ( schulabgängerin) aus erster ehe arbeitet seit einigen monaten auf 400 euro- basis, welche sie auch regelmäßig bezieht. darum gehen wir davon aus, dass wir nun den unterhalt kürzen können. können sie uns in diesem fall weiterhelfen ?
vielen dank


30.11.2008 | 19:48

Antwort

von


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07743 Jena

Tel: 03641/628272
Web: www.kanzlei-elster.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Eigenes Einkommen unterhaltsberechtigter Kinder ist auf die Unterhaltsverpflichtung der beiden Elternteile anzurechnen.

Sofern es sich also um regelmäßiges Einkommen handelt, mindert dies den Unterhaltsanspruch.

Mangels der genauen Kenntnisse der Einkommensverhältnisse sowie der Umstände des Einzelfalles kann eine Berechnung des Anrechnungsbetrages an dieser Stelle nicht erfolgen.

Falls ein Unterhaltstitel vorliegt, sollten Sie jedoch eine Abänderung beantragen. In einem solchen Fall ist von einer eigenmächtigen Verringerung abzuraten.

Zur Wahrung Ihrer rechtlichen Interessen rate ich Ihnen einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit der Berechnung des derzeitigen Unterhaltsanspruches und der entsprechenden Rechtsverfolgung zu beauftragen.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 30.11.2008 | 20:11

vielen dank für die schnelle antwort.

es besteht kein titel ! und die ex-frau verdient 1500€ netto

wir beabsichtigen von den 400 euro einkommen der tochter 155€ von ihrem kindesunterhalt abzuziehen ( 400€ - 90€ = 310€ : 2 = 155€ ) und die 70 euro ehegattenunterhalt einzubehalten.

wir sind uns jedoch bei der berechnung unsicher und können uns auch bei unserer derzeitigen lage keinen anwalt leisten.

ist unsere berechnung realistisch ?

mit freundlichem gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.12.2008 | 10:53

Sehr geehrte/r Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass an Hand der von Ihnen dargestellten Informationen keine Berechnung vorgenommen werden kann, da für eine vollständige und verbindliche Durchführung derselben weitere Informationen benötigt werden.

Zwar ist die von Ihnen durchgeführte Berechnung hinsichtlich des anzurechnenden Einkommens korrekt (soweit dies an Hand Ihrer Informationen beurteilt werden kann), jedoch kann keine Aussage über die Richtigkeit der verhältnismäßigen Auswirkung auf den jeweiligen Unterhaltsanspruch dem einzelnen Elternteil gegenüber abgegeben werden. Hierfür fehlen entsprechende Daten.

Bei der Berechnung des Kindesunterhaltes kann Ihnen das Jugendamt jedoch weiterhelfen.

Da kein Unterhaltstitel existiert sollten Sie das Gespräch mit den Unterhaltsberechtigten suchen und sich um die Herbeiführung einer einvernehmlichen Lösung bemühen.

Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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