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getrennte Veranlagung nach Trennung


| 10.12.2008 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marlies Zerban



Hallo liebe Ratgeber,

ich habe mich am 16.12.2007 von meinem "Noch-Ehemann" getrennt. Mein Ex ist angestellter im ö. D. und ich habe seit April 2007 eine Halbtagsstelle. Die Steuerklassen in 2007 waren: Ex-3 ich-5. Wir haben 3 gemeinsame Kinder die bei mir leben und die Scheidung ist bereits eingereicht.
Nun habe ich für 2007 eine getrennte Veranlagung gemacht und auch Geld vom Finanzamt zurückerstattet bekommen.
Mein Ex will mich nun anwaltlich zur gemeinsamen Veranlagung zwingen, da er an das Finanzamt nachzahlen muss.
Wie soll ich mich verhalten? Hat er das Recht dazu?

Danke im voraus
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte gerne Ihre Frage im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes.

Im Trennungsjahr besteht noch eine Verpflichtung, der Zusammenveranlagung zuzustimmen. Dieses Recht kann Ihr Ehemann durch ein zivilrechtliches Verfahren durchsetzen, die gerichtliche Entscheidung ersetzt dann Ihre Zustimmung zur Zusammenveranlagung. Zur Vermeidung der Kosten eines solchen Verfahrens kann ich Ihnen nur raten, die Unterschrift zu leisten.

Sie sollten aber im Rahmen der Zusammenveranlagung die "getrennte Abrechnung" verlangen. Dann erfolgt eine Nachzahlung oder Erstatttung im Verhältnis der gezahlten Lohnsteuer beider Ehegatten. Da Sie nicht das ganze Jahr in einem Beschäftigungsverhältnis standen, wurde für die Monate April bis Dezember 07 auf Ihr Gehalt mehr Lohnsteuer abgeführt als auf Ihr Jahresbruttogehalt entfällt.

Sie sollten die Unterschrift nur leisten, wenn Sie zugleich die vollständige Steuererklärung Ihres Mannes vorliegen haben, nur dann ist Ihnen auch die Berechnung Ihrer tatsächlichen Steuerbelastung 2007 möglich.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen,

mit freundlichen Grüßen


M. Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin
Bewertung des Fragestellers 12.12.2008 | 13:38


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