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geplante Selbständigkeit


04.11.2004 19:11 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich wurde von meinem Arbeitgeber zum 31.12.2004 gekündigt, wobei aber die Kündigung nicht gerechtfertigt ist und nun beim Arbeitsgericht vorgetragen ist. Bisher ist keine Verhandlung angesetzt.
Nun plane ich den Sprung in die Selbständigkeit.
Ich könnte Theoretisch zum 01.12.2004 bereits damit starten, weiss aber nun nicht ob und was ich für Schwierigkeiten mit meinem "Noch"Arbeitgeber bekommen kann. Worauf muss ich achten, bzw. kann ich mich jetzt so einfach selbständig machen?
Ich habe mich bereits beim Arbeitsamt als Arbeitsuchende gemeldet, wobei die Kündigungsfrist mich dort noch nicht direkt zum Leistungsbezug bringt.
Ab wann kann ich dort das Überbrückungsgeld beantragen?
Aber meine Hauptfrage ist, was mache ich mit meinem Arbeitgeber und der Selbständigkeit?????
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus
04.11.2004 | 19:37

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihren Fragen:

1. Das Arbeitsamt zahlt Existenzgründern das Arbeitslosengeld sechs Monate weiter - unabhängig von der Höhe des Verdienstes aus dem gegründeten Geschäft. Im Gegensatz zu Arbeitslosen dürfen Gründer also, solange sie Überbrückungsgeld erhalten, unbegrenzt hinzuverdienen. Darüber hinaus zahlt das Arbeitsamt den Beitrag zur Sozialversicherung.

Jeder Arbeitslose, der mindestens vier Wochen Arbeitslosengeld oder -hilfe bezieht, kann einen Antrag auf Überbrückungsgeld stellen.

Wichtig: Die Förderung muss vor (!!) einer Existenzgründung beantragt werden. Sie sollten wegen des weiteren Vorgehens entweder mit Ihrem Anwalt sprechen oder mit dem Arbeitsamt.

Grundsätzlich müssen folgende Unterlagen vorliegen:
eine Kurzbeschreibung des Existenzgründungsvorhabens, den tabellarischen Lebenslauf, Befähigungsnachweise (z. B. Zeugnisse, Arbeitszeugnisse), eine Umsatz- und Rentabilitätsvorschau, einen Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan.

Außerdem ist ein Businessplan vorzulegen, der von unabhängiger Seite geprüft/testiert wurde (Steuerberater, Finanzprüfer, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Kreditinstitut).

Insgesamt sollten Sie sehr gut vorbereitet in die Selbständigkeit gehen.

2.Problematisch ist, daß Sie grds. während des Arbeitsverhältnisses nicht als Wettbewerber Ihres Arbeitgebers auftreten dürfen. Sollten Sie aber ein vollkommen anders Gebiet nehmenwollen, dann ist können Sie die Vorbereitungshandlungen für Ihre Selbständigkeit vornehmen.

Wenn Sie in Ihrer Selbständigkeit Geld verdienen und parallel noch angestellter sind, so müssen Sie sich Ihren Gewinn auf jeden Fall anrechnen lassen. Da ab Ihrer Selbständigkeit das Interesse an der Stelle weggefallen ist, muß Ihr Anwalt die prozessualen Konsequenzen daraus ziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt







Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

Köln

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