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gekündigte Mitarbeiterin will Lohn für ganzen Monat, obwohl unentschuldigt krank


| 18.12.2011 21:15 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Ich habe zum 04.10.11 eine Mitarbeiterin eingestellt. Diese meldete sich zum 25.10.11 per E-mail krank. Daraufhin meldete sie sich zwei Wochen gar nicht. Ich habe ihr am 25.10.11 gekündigt, leider mit der falschen Frist, was mir nicht auffiel, da ich durch die Mitarbeiterin mit Kunden sehr viel Ärger hatte, war ich sehr aufgeregt und habe es nicht sofort bemerkt. Ich habe ihr daraufhin eine neue Kündigung geschrieben mit korrekter Frist und habe ihr die Stunden bezahlt, die sie gearbeitet hat. In ihrem Arbeitsvertrag waren wöchentlich 15 Stunden festgelegt. Da zu der Zeit die Auftragslage schlecht war, habe ich sie früher nach Hause geschickt mit der Option die Stunden bei besserer Auftragslage nachzuarbeiten womit sie einverstanden war. Jetzt möchte sie den kompletten Oktober bezahlt haben, obwohl sie eine Woche unentschuldigt von der Arbeit fern geblieben ist und schließlich ja auch einverstanden war, dass die Stunden nachgearbeitet werden. Nun meine Frage, muss ich zahlen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Ich gehe davon aus, dass Sie dem Arbeitnehmer ordentlich gekündigt haben.

In diesem Fall besteht der Anspruch auf das Arbeitsentgelt zunächst bis zum Ablauf der Kündigungsfrist fort und zwar auch dann, wenn Sie den Arbeitnehmer nicht mehr beschäftigen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Nachfrage vom Fragesteller 18.12.2011 | 22:55

Vielen Dank für Ihre Antwort. Mir ist schon klar, dass ich eigentlich bis zum Ablauf der Kündigungsfrist zahlen muss. Aber es geht mir darum, dass es ja die mündliche Abmachung gab, dass die Stunden nachgeholt werden, wenn die Auftragslage besser ist und darauf hat sie sich ja eingelassen und trotzdem soll ich zahlen? Desweiteren hat sie die letzte Oktoberwoche ohne Krankenschein gefehlt, also warum sollte ich das bezahlen? Aufgrund dessen habe ich bis jetzt eben nur die von ihr geleisteten Stunden bezahlt und ehrlich gesagt bin ich auch nicht gewillt mehr als nötig zu zahlen, da ich durch diese Mitarbeiterin nur unzufriedene Kunden und eine Menge Ärger hatte.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.12.2011 | 00:40

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Die mündliche Abmachung müssen Sie im Zweifel darlegen und beweisen.
Wenn Sie hier beweisfällig bleiben, können Sie sich auf diese Regelung nicht beziehen.




Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers 21.12.2011 | 06:59


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FRAGESTELLER 21.12.2011 3,4/5.0
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