Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
458.056
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

fuettern freilebender Katzen


| 07.12.2014 17:46 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich wohne in einer Eigentumswohnung in Berlin (10 Wohnungen gibt es in diesem Haus) ,seit 2012 füttere ich 2 freilebende kastrierte Katzen auf dem Gemeinschaftsgrundstueck,Eigentümer+Mieter äußerten sich bis vor 3Monaten positiv über die Katzen+hatten nichts dagegen, durch ein Missverständnis (was nicht's mit den Katzen zu tun hat) gab es einen Streit,1 Eigentümer+1 Mieter versuchten nun mir auf verschiedene Weise zu schädigen was nicht gelang,schließlich kam man auf die Katzen+bombardierte die Hausverwaltung mit Mails,die Verwaltung Verbot dann das Füttern der Katzen mit diversen falschen Behauptungen ,diese wurden vom Tierschutz den ich eingeschaltet habe+der vor Ort war widerlegt, ich teilte der Hausverwaltung mit,das ich nach dem Tierschutzgesetz mittlerweile verpflichtet bin die Katzen weiterhin zu füttern und mich strafbar mache wenn ich dieses einstelle,die Verwaltung hält trotz allem das Verbot aufrecht+droht mit Klage, ich teilte der Hausverwaltung mit,dass ich das Füttern nicht einstellen werde+hoffte nun auf die Klage, nun wurde mir mitgeteilt, das sie zu gegebener Zeit Klage einreichen wuerden,ich möchte diese Situation schnellstmöglichst erledigt haben denn dieser Aushang über das Verbot erschwert nun das Füttern,ich werde bedroht+das Füttern ist für mich+für die Katzen zu einer Qual geworden,nun zu meiner Frage,ist es möglich, dass ich selbst Klage einreiche damit die Hausverwaltung das Verbot zurücknimmt+den beiden Verursachern mitteilt das das Füttern nach bereits 3 Jahren nicht mehr eingestellt werden darf ? vielen Dank mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

In Ihrem Fall dürfte eine Feststellungsklage gemäß § 256 Zivilprozessordnung zulässig sein. Im Rahmen einer solchen Klage können einzelne Rechte und Pflichten aus einem Mietverhältnis gerichtlich auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.
Zudem wäre eine Unterlassungsklage (als Unterfall einer Leistungsklage) gegen die beiden "Verursacher" denkbar, soweit deren Verhalten Sie in der Durchführung der Handlungen ungerechtfertigt stört. Ein solcher Unterlassungsanspruch ist ggf. auch im Einstweiligen Rechtsschutz ("Eilverfahren") möglich.

Da zum Füttern von Tieren verschiedene Rechtsprechung existiert und in Ihrem Fall zudem auch zu prüfen wäre, wer konkret verklagt werden müsste, rate ich aber an, vor einer Klageerhebung die Angelegenheit einem auf Miet- und Wohnungseigentum spezialisierten Rechtsanwalt vor Ort zur weiteren Prüfung anzuvertrauen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.12.2014 | 19:04

Vielen Dank fuer Ihre Antwort, mein Problem ist,das die beiden Verursacher es so geschickt anstellen das kein anderer es mitbekommt+ich es nicht beweisen kann,ich ging davon aus,das ich gegen die Hausverwaltung klagen kann,denn diese weiß auch seit 2012 von den Katzen+hat auch bei Begehungen nie was bemängelt,laut Tierschutzgesetz, fordern die mich zu einer Ordnungswidrigkeit auf, stelle ich das Füttern ein, kann ich wegen Tierquaelerei angezeigt werden
mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.12.2014 | 19:35

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Es kommt darauf an, ob der Verwalter eigenmächtig oder im Auftrag der Wohnungseigentümergemeinschaft gehandelt hat bzw. diese sich das Handeln zurechnen lassen muss - ggf. müsste dann die WEG verklagt werden.

Ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist regelmäßig nur anzunehmen, wenn durch eine plötzliche Einstellung der Fütterung das Überleben der Tiere nicht gewährleistet werden kann. Allerdings kann eine einmal erteilte Zustimmung der Verwaltung bzw. der anderen Wohnungseigentümer zur Fütterung auch nicht einfach widerrufen werden, ohne dass hierfür ein triftiger Grund besteht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jan Wilking, Rechtsanwalt




Bewertung des Fragestellers 07.12.2014 | 20:53


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Auf mein Anliegen wurde gezielt eingegangen+die Antwort hilft mir bei der Entscheidung weiterer Schritte,vielen Dank Herr Wilking"
FRAGESTELLER 07.12.2014 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 55246 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Fragen wurden sehr umfassend und verständlich beantwortet. Meine kostenlosen Rückfrage wurde in gleicher Art und Weise bearbeitet. Überaus beeindruckend war auch die Schnelligkeit der Beantwortung meines Anliegens .... ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich habe eine sehr kompetente Antwort erhalten im Insolvenzrecht, mit Angabe eines BGH Urteils und dessen Veröffentlichung in der Kommentierung, sodass ich gegen einen Beschluss eine gut fundierte Begründung aufstellen kann. ...
FRAGESTELLER
3,6/5,0
alle Fragen wurden beantwortet, hatte aber den Eindruck meine Angaben wurden nicht richtig gelesen (Höhenangabe der Tiefgarage von 2,10 im Vertrag lag ja mit Toleranz 2% innerhalb des von mir gemessenen Wertes. Hier war zu klären, ... ...
FRAGESTELLER