Zahlungsaufforderung 6Monate nach Autokauf-Frist gesetzt!
Preis: ***,00 € |
Kaufrecht
Beantwortet von
Rechtsanwalt Gerhard Raab
| in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Rechtsanwälte
ich habe seit gestern enormen Ärger mit meinem Autohaus bezüglich meines Neuwagens.
Zur Vorgeschichte:
Ich habe vor einem Jahr(ende März 09) in einem Autohaus einen Skoda Neuwagen bestellt. Wir haben das Auto dort gekauft, da wir uns ein entgegenkommen des Händlers erhofft haben, welcher auch der Lieferant für die Firmanfahrzeuge der Firma meines Vaters war und der Verkäufer meinem Vater auch bekannt war.
Vereinbart wurde der Kauf eines Skoda 1.4 zu einem Preis von 11900.-€. Allerdings wurde der Vertrag bzw verb. Bestellung falsch ausgestellt, nämlich auf einen Skoda 1.2(weniger PS).
In Absprache mit dem Verkäufer(der VErtrag wurde per Post an mich geschickt,da ich weiter weg wohne) sollte ich die Bestellung so unterschreiben,damit wir auch kein Risiko bei der Abrackprämie eingehen,er würde lt unserer Absprache den 1.4. bestellen zum Preis von 1190.-€.
Dies hat Er auch gemacht!
Mitte September erhielt ich dann den Bescheid, dass das Auto nun abholbereit wäre, zusammen damit auch die Rechnung.
Auf der Rechnung ist ganz klar der Skoda 1.4 zum Listenpreis von 11914,28.-€ ausgewiesen,so wie es auch (mündlich) vereinbart wurde.(Verkäufer hat sich also an die Absprache gehalten)
Leider habe ich da erst erfahren, dass unser VErkäufer schon seit Monaten nicht mehr in dem Autohaus arbeitet und ein neuer Verkäufer für mich zuständig ist.
Mit Ihm bin ich nochmals den Abholtermin,sowie die vorher schon festgelegte Anzahlung von 5000€(wurde auch so im Dahrlehensvertrag festgehalten) durchgegangen.
Die Anzahlung sollte aus 2500.-€ Abwrackprämie, 1190.-€ Skoda-Prämie sowie eine Barbezahlung von 1500.-€ bestehen. Diese Aufteilung wurde allerdings leider nie schrifltich festgehalten :-/
Bei der Bezahlung am 27.09.09 sprach ich den VErkäufer nochmals auf die Skoda-Prämie an, da ja im Grunde ein "Überschuss" von 190.-€ im Raum stand, ob ich diese von meiner Barzahlung abziehen soll, damit genau die vereinbarten 5000€ bezahlt sind.
Seine Aussage war, ich solle die 1500€ erstmal zahlen(Quittung liegt vor), sobald alle Papiere fertig gemacht sind, würde ich den Betrag in 2-3 Wochen zurückerstattet bekommen(liegt auch nichts schriftliches vor).
Nun habe ich gestern von diesem VErkäufer eine E-Mail erhalten, in der steht, dass die Abwrackprämie eingegangen sei, allerdings noch ein Betrag von 2079.-€ offen sei. Ich solle Ihm mitteilen, wann ich diesen bezahlen will.
Auf meine Frage,wo plötzlich solch eine Forderung auftauchen würde, erhielt ich heute die Antwort, ich hätte ja schliesslich im Nachhinein einen grösseren Motor bestellt und dementsprechend würde das Auto auch mehr Kosten. Ausserdem wäre nie die Rede von der Skoda Prämie gewesen, diese würde mir überhaupt nicht zustehen. Er hat mir eine Frist bis 12.03.10 gesetzt, das Geld zu überweisen, ansonsten geht die Sache an die Rechtsabteilung.
Was soll/kann ich tun?????Hätte man mich bei so einem Irrtum nicht schon früher darauf hinweisen MÜSSEN?Kann Er den Vertrag einfach so mündlich abändern? Und das knapp 6 Monate später?
Kann Er auch auf die Skoda Prämie bestehen?Bei der Bezahlung hat er dies doch so akzeptiert? Auch hier wurde ich nicht auf einen eventuellen Restbetrag durch wegfall der Prämie aufmerksam gemacht.
NOCHMALS:auf der Rechnung Im September 09 ist ganz klar der SKODA1.4 aufgeführt, ohne höheren Betrag.
Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen, da mir die Zeit davon rennt.
Vielen Dank im Voraus
DA




