Habe ich Schadensersatzanspruch gegen meinen Verband wg. falscher Beratung
28.09.2009 12:50 |
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Beantwortet von
| in unter 2 Stunden
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Schadensersatz
Beantwortet von
Rechtsanwältin Marion Deinzer
| in unter 2 Stunden
Wegen Vertragsauseinandersetzungen mit meinem frühren Auftraggeber/Arbeitgeber bin ich einem Verband für Handelsvertreter beigetreten und habe mir dort Rechtsauskunft erbeten und bekommen.
Dabei wurde mir schriftlich geraten mir Daten über Kunden, Umsätze etc. von meinem früheren Auftraggeber "zu sichern".
Da ich freien Zugang zu diesen Daten hatte, habe ich mir diese Daten gesichert und mir aus dem Programm runtergeladen.
Nach einer nächsten Auseinandersetzung mit meinem früheren Auftaggeber/Arbeitgeber kam es im Beisein einer RA von diesem Verband zu einer Sperrung zu dem firmeninternen Netzwerk. Gleichzeitig wurde meine letzten Aktivitäten auf dem internen Netzwerk durchsucht und man stellte fest, dass ich mir Kundendaten´etc. runtergeladen und gesichert habe.
Daraufhin kam es zu einer fristlosen Kündigung des Vertrages und und zu einer einstweiligen Verfügung gegen mich.
Bei einem gerichtlichen Termin wurde festgestellt, dass die Beschaffung der Kundendaten nicht rechtmässig war.
Da mein Anwalt und ich auch eine Kündigsschutzklage eingereicht hatten, sanken die Chancen auch vor dem Arbeitsgericht auf null und man hat sich vor Gericht gegen eine Kleinstsumme verglichen und wir haben die Klage wegen aussichtlose Erfolgsaussichten zurückgenommen.
Die falsche Beratung der Geschäftsführerin des Verbandes hat mich nicht nur eine Anwalts- und Gerichtskosten gekostet, sondern auch eine mögliche hohe Abfindung.
Nun sind doch Verbände mit Sicherheit haftpflichtversichert.
Was würden Sie mir raten?









