Satirische Webseite von großem deutschen Magazin als wahr dargestellt
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Medienrecht
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Eins der größten Magazine hat meine Webseite entdeckt und ist meiner Satire aufgesessen. Ich habe so getan, als ob ich unter einer 0900-Nummer Tipps für Arschbomben (Kunstspringen - Turmspringen) anbiete für 130,- Euro / Anruf und nur im extrem Kleingedruckten den Preis nennen würde. Die Nummer ist nur 5-stellig und frei erfunden. Einen Telefontarif zu 130,- Euro pro Anruf gibt es überhaupt nicht.
Nun stellt mich die Online-Ausgabe mit Millionen Leser dieses Magazins als Abzocker im Graubereich des Betruges dar, hat eine Bilderserie meiner satirischen Webseite veröffentlicht und behauptet mir gegenüber, ich hätte nicht klar genug zum Ausdruck gebracht, dass es Satire ist.
Spätestens ein Anruf bei der Telekom hätte genügt um festzustellen, dass es diese 5-stellige mit "1" beginnende 0900-Nummer gar nicht geben kann und dass kein Telefonat 130 Euro kosten kann pro Anruf.
Arschbomben-Tipps gibt es von mir gratis. Bisher hat auch jeder die Satire verstanden.
Ich habe der Redaktion erklärt, dass es sich um eine Parodie auf die teuren Telefongebühren handelt und ich niemals 130,- Euro für einen Arschbomben-Tipp nehmen kann. Trotzdem weigert sich das Magazin, den Artikel zu ändern, weil man nicht sehen würde, dass es Satire ist. Bei der Titanic würde wenigstens dabei stehen, "Satire-Magazin".
Was kann ich tun, damit meine Satire nicht in einem seriösen großen Magazin weiterhin als wahr erscheint?
Es ist eine unwahre Tatsachenbehauptung, dass jemanden ein Anruf bei mir teuer zu stehen kommt. Ebenso ist es unwahr, dass man bei mir für einen telefonischen Arschbomben-Tipp 130,- Euro zahlen muss.
In Foren habe ich nun gelesen, ich sei ein mieser Geschäftemacher und Betrüger. Die bisherigen 2-3 Besucher auf meiner Webseite haben die Satire verstanden aber wenn so etwas dann ganz erst in dem größten politischen Magazin erscheint, glaubt der normale Leser, dass so etwas richtig recherchiert wurde.
Ich werde also aufgrund meiner privaten Webseite, die ich für paar Freunde gebaut habe und die von vielleicht 3 Leuten am Tag besucht wird bundesweit als Abzocker dargestellt. Viele Webseitenbetreiber haben den Artikel schon kopiert und auf ihre eigene Seite gestellt. Mein Geschäft leidet unter diesen unwahren Behauptungen.
Absichtlich auf Satire reinfallen und dann sagen, Sie haben ja nicht dazugeschrieben, dass es Satire ist, nun bleibt der Artikel so für immer bestehen.
Wenn man nach meinem Namen sucht:
"Wer Hilfe bei der "Arschbombe" sucht, blecht 129,95 Euro für einmal wählen."
Wenn Harald Schmidt sagt: "Das Heizöl ist so teuer, ich habe gestern abend bei mir zuhause drei Seevögel direkt verheizt."
dann darf man doch auch nicht in einem seriösen Magazin als wahr schreiben, "Harald Schmidt verbrennt zu Hause Seevögel".



