Wettbewerbsklausel in Frage stellen?
| 31.01.2008 21:16 |
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Arbeitsrecht
Beantwortet von
Rechtsanwalt Stefan Steininger
| in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Anwältin/ sehr geehrter Anwalt,
ich habe nachfolgendes Problem:
Ich arbeite seit mehreren Jahren in einem Unternehmen als technischer Sachbearbeiter - ich habe eine Ingenieurausbildung.
Trotz interner Bewerbungen und mehreren Gesprächenwie vor kurzem)
mit dem Geschäftsführer und Personalleiter gibt es für mich keine Perspektiven weder finanziell noch hierarchisch in der Firma weiterzukommen.
Sämtliche Aufstiegspositionen wurden in der Vergangenheit und werden momentan mit externen Leuten besetzt - zu mir hieß es,ich würde gute Arbeitleisten-man brauche mich auf meiner jetzigen Position - die wäre ja sonst nicht mehr besetzt und man könnte mir nichts zusagen!
Nun habe ich evtl. die Möglichkeit bei einem Konkurrenzunternehmen eine gut dotierte verantwortliche Stelle mit Aufstiegsmöglichkeiten zu bekommen.
In meinem Vertrag steht eine Wettbewerbsklausel u.a mit folgendem Inhalt:
"...Der Angestellte untersteht einem Wettbewerbsverbot. Die Beschränkung gilt für eine Karenzzeit von 12 Monaten ab regulärem Vertragsende. Die im relevanten Falle anfallende Karenzentschädigugn wird auf 12 Monatsbezüge zu 50% beschränkt...
Eine Entschädigung in derselben Höhe hat der Angestellte im Falle eines Verstoßes zu zahlen...Die Firma hat das Recht das Wettbewerbsverbot vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit einer Frist von 6 Monaten aufzukündigen.
Verstößt diese Klausel nicht gegen die "freie Berufswahl" und "Menschenwürde"?
Was kann ich machen? Die Firma wird mir sicher nicht entgegenkommen.
Wie stehen hier die Chancen für mich das Wettbewerbsverbot zu ignorieren,bzw. zu umgehen?
Was sagt das Gesetz dazu?
Was würden Sie mir raten?
Vielen Dank jetzt schon für die Beantwortung meiner Anfrage.
Mit freundlichen Grüßen
Der Fragesteller
Trifft nicht Ihr Problem?
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