Falschaussage
Meine jüngste Tochter hat den Führerschein mit 17 und Begleitung. Vor kurzem hat sie meine älteste Tochter zu einer Party gebracht und ist dann allein zurückgefahren. Dabei kam es zu einem Unfall (ca. 2500 EUR Schaden) an dem sie keine Schuld hatte, ohne Polizei. In der Aufregung gab sie sich als ihre ältere Schwester aus. Nach Rücksprache mit unserer Versicherung (mein Bruder, den ich nicht mit reinziehen will), die meinte, dass das nicht vor Gericht gehen würde, blieben wir bei dieser Aussage. So kam es zur schriftlichen Falschaussage meiner ältesten Tochter, die eigentlich nichts mit dem Unfall zu tun hatte und nur ihrer Schwester helfen wollte, bei der Versicherung und auch bei der Polizei. Zu aller Überraschung versucht der Unfallgegner jetzt seinen Schaden gegen unsere Versicherung und gegen meine Tochter, die bereits vom Gericht eine Vorladung erhalten hat, einzuklagen.
Wir möchten jetzt unsere Falschaussage zurück ziehen und wüßten gern, mit welchen Konsequenzen wir rechnen müssen. Unsere Versicherung ist informiert und teilte uns mit, dass man eine aussergerichtliche Einigung anstrebe. Alle entstehenden Kosten müssten wir dann tragen, d.h. Unfall- und Anwaltskosten (ca. 4000 EUR).
Gibt es keine Alternative wie wir besser weg kommen? Schliesslich haben wir mit der Falschaussage noch niemanden geschädigt und bisher nur Anwaltskosten verursacht.
Der Gerichtstermin ist bereits am 06.02.08.
MfG. H. R.
Trifft nicht Ihr Problem?
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