Lieferant von meinem -insolventen Händler möchte Geld von mir?
Preis: ***,00 € |
Insolvenzrecht
Beantwortet von
Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe im Sommer über einen Internetshop Waren im Gesamtwert von etwa 2500 Euro bestellt. Die Waren wurden von mir teilweise im voraus per Überweisung und teilweise bei Lieferung in Bar gegen Quittung bezahlt.
Heute habe ich vom Lieferanten dieses Internetshops folgenden Brief in der Post:
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Insovenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit XXXX
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir zeigen an, dass die Firma XXX für Ihr Bauvorhaben
XXX
Sanitär und Heizungsmaterial unter Eigentumsvorbehalt erworben und die sich aus Weiterveräusserung oder Einbau der Waren ergebenen Forderungen aufgrund unserer Verkaufs- und Lieferbedingungen, an uns abgetreten hat.
Unsere Forderungen belaufen sich auf 2200 Euro.
Sofern nach Entstehung unseres Eigentumsvorbehaltes und der Abtretung der Forderung bei Beginn des Geschäftes an uns spätere Abtretungen an Banken vorgenommen wurden, weisen wir darauf hin, das die späteren Abtretungen der Forderungen gegenstandslos sind.
Wir weisen deshalb darauf hin, das wir insoweit Inhaber sämtlicher Forderungen aus der Veräuserung / Verarbeitung der Waren geworden sind. Zahlungen mit befreiender Wirkung können somit nur an uns geleistet werden.
MFG
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Meine Frage:
Wie soll ich auf dieses Schreiben reagieren? Ich habe ja bereits im Sommer Zahlung direkt an den Händler geleistet.
Es gibt noch strittige 400 Euro auf die der Händler nach Abschaltung von Mängeln ein Anrecht hätte, dies müsste ich dann wohl an den Lieferanten des Verkäufers zahlen.









