Rechnung über Dacheindeckung weicht deutlich ab
27.08.2004 10:04 |
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Generelle Themen
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Rechtsanwalt Fachanwalt für Familienrecht Klaus Wille
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Das Haus meiner Lebensgefährtin hat ein Reithdach. Eine Seite des Daches ist vor ca. 25 Jahren von Firma x erneuert worden, die andere Seite war jetzt zu erneuern.
Im Februar 2002 wurde von Firma x nach eigenem Aufmaß (150 m³ Reithdachfläche) ein Angebot zur Erneuerung gemacht, der Gesamtpreis war xxx € einschl. MWSt, es wurde der Zusatz gemacht „xxx nach Aufmaß“. Wir ließen uns Anfang 2004 mehrere Angebote anderer Dachdecker machen und der Anbieter x machte mündlich die Aussage, das Angebot von 2002 würde noch gelten.
Nach den Diskussionen mit den Anbietern entschieden wir uns, mit der Dacherneuerung auch Gauben einbauen zu lassen und so machten wir eine private Ausschreibung mit der Formulierung unserer Wünsche. Dabei schrieben wir 110 m² Reithdach + 40 m² Pfannendach aus mit Gauben usw..
Nach den vergleichbaren Angeboten führten wir mit dem Bieter x ein Gespräch, er hatte ein neues Angebot gemacht und war der 2-billigste. Nach Diskussion versprach er uns, dass der Endpreis einschl. MWSt 20.000 € nicht übersteigen würde bei Berücksichtigung, dass ich helfen würde. Ich nahm mir für die Dacherneuerung 3 Wochen Urlaub.
Alles klappte, außer dass die Handwerker anstatt 3 Wochen fast 5 Wochen benötigten. Und: bei einem Gespräch vorletzten Sonntag kam heraus, dass die Rechnung aufgrund der Feststellung, dass die Reithdachfläche 225 m² groß sei, ca. 33.000 € (+MWSt) betragen sollte. Nach Diskussion wurde die Rechnung auf 30.000 € (+ MWSt) reduziert – nicht weil wir die Fläche wegdiskutiert haben, sondern z.B. wurden Arbeitsstunden für den Wiederaufbau des Blitzableiters reduziert, weil die Handwerker diesen nicht ordentlich abgebaut und gesichert hatten usw.
Der Dachdecker kam mit der Ausrede der Kostenerhöhung,
1. weil man die Angebotspreise in den Angeboten von 2002 und 2004 addiert sehen müsste!!! – und da sei er ja noch drunter!
2. weil Flächen gedeckt wurden, die eigentlich nicht mit geplant gewesen seien – es handelt sich um insgesamt ca. 11 m² Reith links und rechts neben der Pfannenfläche. Hier sind wir der Meinung, dass diese Flächen mit gedeckt werden mussten, da in diesem Bereich auch die Isolierung erneuert werden sollte (im Angebot enthalten).
Der Unternehmensvertreter (unser Verhandlungspartner) war während der Arbeiten häufiger zu Gesprächen mit seinen Dachdeckern kurz anwesend. Er hätte uns u. E. informieren müssen, dass das Dach viel teuerer werden würde, als geplant. Allein durch den höheren Verbrauch des Materials hätte er „Alarm“ machen müssen!
Frage:
Müssen wir die Rechnung über 30.000 € + MWSt akzeptieren oder haben wir eine ernsthafte und gute Chance, sie zu reduzieren? Wie gehen wir mit der jetzt zugestellten Rechnung um?
Trifft nicht Ihr Problem?
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