Mobbing und Mißbehandlung durch Vorstand einer Elterninitiative KiTa
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Generelle Themen
Beantwortet von
Rechtsanwältin und Diplom-Ökonomin Dr. Corina Seiter
| in unter 1 Stunde
Guten Abend,
folgendes Problem habe ich. Ich bin alleinstehende Mutter und habe ein Kind in der KiTa, damit ich arbeiten kann.
Die Leiterin rief mich an um mir zu sagen, das ich mein Kind vorzeitig abholen sollte. In Laufe des Gesprächs wurde ich seitens der Leiterin beleidigt, was mich sehr betroffen machte und ich ich ihr das auch sagte.
Es ergab sich ein Emailkontakt am Abend, worin sie mir Gesprächsbedarf ankündigte. Ich schrieb ihr, das ich sehr wütend wäre und diese Gespräch erst dann führen möchte, wenn ich emotional wieder stabil wäre, damit es aus der Ruhe ( meiner ) heraus passieren kann. Ich schrieb, das sie mir doch einfach die nächste Zeit aus dem Weg gehen möchte, damit ich schneller meine innere Mitte finden könnte.
Am nächsten Morgen fing sie mich an der Tür ab. Ich blieb ruhig aber distanziert und sagte, das ich jetzt nicht reden will, gab Auskunft über den Gesundheitszustand meines Kindes und übergab das Gesundheitsattest des Arztes und bat darum, die Mail zu lesen, die ich am Abend geschickt habe. Dann bin ich gegangen.
Die Mail, die rechtlich einwandfrei ist ( ein Polizeihauptkommissar hat sie gegengelesen vor dem Versand) wird mir jetzt als körperliche / verbale Be-Drohung ausgelegt. Die drei Damen im Vorstand( Vetreter der ELTERNSCHAFT ), dick mit der Leiterin verbandelt, haben mir eine Art Abmahnung geschickt, das sie mein Kind nicht mehr beaufsichtigen können, wenn ich nicht zu einem Gespräch bereit wäre.
Die Leiterin hat diese Mail an diese drei Damen gegeben, die natürlich ebenso eine art Drohung darin zwischen den Zeilen lesen. Es findet sich darin keine Drohung oder Beleidung oder Angriff auf die betreffende Person.
Der Vorstand hat es nicht für nötig befunden, im Vorfeld der Zusendung mit mir Kontakt aufzunehmen. Er befand darin keine Notwendigkeit.
Natürlich hat die Leiterin nur ihre, nicht korrekte Version, geschildert und hält sich fleißig leiden in der Opferrolle.
Es fand ein Gespräch statt in Abwesenheit der betreffenden Leiterin, da man ihr das emotionale Disaster nicht zumuten könnte.
Ich legte nüchtern, freundlich meine Position dar und sagte auch, das ich seitens der Leiterin eine Entschuldigung erwarte. Seitens der Vorstandsdamen wurde mir bestätigt, das es zu keinerlei Konsequenzen gegen mich kommen würde.....
Nun haben diese Damen wieder hinter meinem Rücken getagt und "beleuchten" mein komplettes Verhalten von 4 Jahren meiner Mitgliedschaft in diesem Verein gegenüber der aktuellen und der VORHERGEHENDEN Leitung und wollen mir Zeitnah das Ergebnis mitteilen, wie ich vorhin in einer Email an mich erfuhr.
Ich betone, das ich in diesen vier Jahren meiner Anwesenheit ( zwei Kinder ) nicht einmal jemanden beleidigt oder angegriffen habe. Ich hinterfrage nur und äußere Kritik.. sachlich!
Das reicht aber anscheinend schon.
Meine Sorge ist einfach, ob die aufgrund dieser Sachlage mir mein Kind aus den Kindergarten werfen können und so vertragbrüchig werden. Ich bi auf den KiTa platz für meine Arbeit angewiesen.
Ich bin richtig verzweifelt.. was kann ich tun? Welcher Anwalt wäre mit welchem Fachgebiet der richtige für mich. Ich will mir das nicht gefallen lassen!
MfG und Danke für ihre Hilfe!!
Schnuddel
Mobbing




