Anstehende Scheidung, Hausfriedensbruch, Psychoterror
Preis: ***,00 € |
Familienrecht
Beantwortet von
Guten Tag!
Mein Ex macht seit Jahren Psychoterror. Wir haben ein Kind (8 Jahre) und eine gemeinsame Eigentumswohnung. Beide Künstler, binationale Ehe, nicht Deutsche. Ich im Moment fest angestellt, er freischaffend. Vor ein Paar Jahre zogen wir weg, da er ständig geklagt hat über die Unzulänglichkeit der Stadt wo wir wohnten. Ich führte den Umzug an und versuchte, Städte auszusuchen, die für uns beide Möglichkeiten der Selbstverwirklichung bieten würden. Er war unfähig, mich in der Entscheidung und Durchführung zu unterstützen. Zudem war die Veränderung mit massiven Abstrichen in meiner Karriere als Musikerin verbunden. Da die Situation mit der Zeit für mich absolut untragbar wurde und wir außerdem große Probleme auf alle, aber vor allem auf der Mann - Frau Ebene hatten - er hatte mich jahrelang "verhungern" lassen, z. T. aus Mangel an Kooperationsbereitschaft - entschied ich mich, mich zu trennen. Vorher war ich nicht in der Lage dazu, zumal wir beide keine Verwandte hatten, die das Kind betreuen könnten und wir für alles selber aufkommen mussten. Ich aber mit deutlich größerer Anstrengung beruflich, denn das Geld von seiner Seite reichte nicht. Seit 5 Jahren insgesamt droht er mir das Kind wegzunehmen, will nicht akzeptieren, dass wir getrennt sind, wird verbal aggressiv, macht herablassende Bemerkungen, beschimpft und beleidigt mich und geht nicht weg, wenn ich ihn darum biete - auch mit Fuss in der Tür und mich festhalten, droht mit Selbstmord, wohnt in unklaren Verhältnissen auf Untermiete und stellt trotzdem Ansprüche, das Kind bei sich zu haben, ist aber immer wieder schuldig, da er vor ihn Diskussionen anfängt, und nicht aufhören KANN, die dem Kind schaden. Oft überfordert er das Kind mit seiner Hyperaktivität, indem er solange und so intensiv mit ihm sich bewegt, spielt oder was auch immer, dass der Kleine danach Schmerzen hat. Außerdem zahlt er nichts, obwohl ich ihn darum gebeten habe. Es ging alles soweit, dass ich für 2 Monate in die Psychiatrie gelandet bin, da ich den Druck nicht aushalten konnte. Seitdem benutzt er das auch gegen mich, droht damit, will mir aufgrund dessen auch das Kind wegnehmen etc. etc. Auch während der Ehe hat er sich mir gegenüber nie loyal verhalten, mich nie in Schutz gegen die Attacken seiner Mutter genommen und immer Partei für die eigene Familie ergriffen. Meine Beobachtungen und die Vermutungen aller Freunde und frühere Lehrer sind, dass er schwer psychisch oder geistig behindert ist, sein verhalten ABSOLUTES NO-GO, Richtung Autismus, Aggressionen und Depression, Beweise gibt es jedoch keine. Er wollte sich nicht therapieren lassen, es sei denn er bliebe zusammen mit mir. Das einzige das ich gegen ihn habe ist die Tatsache, dass er Wehrdienstuntauglich war - allerdings in Schweden, was ev. als freiwillige Entscheidung interpretiert werden kann (?).
Meine konkrete Frage ist - an welche Punkte könnte ich ihn anzeigen, wie gegen ihn vorgehen?
Mein Wunsch - das Sorgerecht zu bekommen und ihn aus meinem Leben zu verbannen. Würden die Argumente für eine Härtefallscheidung ausreichen?
Vielen Dank im Voraus
Scheidung








