Einforderung der Grundschuldzinsen durch die Bank
| 28.02.2012 18:38 |
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Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht
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Rechtsanwalt Thomas Mack
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind Eigentümer von mehreren Gewerbeimmobilien. Eine dieser Gewerbeimmobilien soll nun verkauft werden und der Verkaufserlös übersteigt den nominellen Grundschuldbetrag. Da aber alle Grundschulden für alle Verbindlichkeiten aller Immobilien haften, fordert die Bank nun den kompletten Verkauferlös zur Tilgung anderer Darlehen und beruft sich hier auf die, der Bank zusätzlich zustehenden Grundschuldzinsen von 15% p.a. über einen Zeitraum von 4 Jahren. Es handelt sich nicht um eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme sondern einen üblichen Verkauf. Es gab zwar in der Vergangenheit zeitlich begrenzte Tilgungsaussetzungen, allerdings waren diese mit der Bank einvernehmlich vereinbart. Die Zinszahlungen wurden regelmäßig erbracht.
Meine Frage:
Inwieweit hat die Bank Ansprüche auf die Grundschuldzinsen? bzw. steht der, die nominelle Grundschuld übersteigende Betrag auch in vollem Umfang der Bank zu?
Trifft nicht Ihr Problem?
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