Wohngemeinschaft, Cannabis, Kokain und Gefängnis
| 22.02.2012 05:43 |
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Strafrecht
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Ich möchte gerne folgendes wissen:
Ich hatte bis vor kurzen eine Wohngemeinschaft ( ich war der Hauptmieter ), mein Mitbewohner hat nebenher mit Cannabis und Kokain gedealt, ich wusste das zwar, es war mir aber egal und ich habe auch in keinster Weise davon profitiert oder sonst irgendwie die Finger mit drin gehabt, gelegentlich habe ich mal einen mitgeraucht, klar. Aber das war es auch schon.
Es gab dann morgendliche Hausdurchsuchung durch die Polizei, wobei 104 Gramm Cannabis mit einem Wirkstoffgehalt von 9,3 Gramm THC und 4 Gramm Kokain mit einem Wirkstoffgehalt von 11,2 % sowie diverse Tütchen und eine Digitalwaage sichergestellt wurden.
Der Vermieter hat uns jetzt kurzfristig vor die Tür gesetzt und nun habe ich zudem auch noch ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft erhalten, indem mir Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen werden.
Ich bin jetzt natürlich erstmal total nervös, weil ich nicht weiß, was auf mich zukommt.
Insbesondere hat mir ein Freund erzählt, dass Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Gefängnis nach sich zieht. Ich meine, ich habe von dem Geld doch nichts gesehen und meinem Mitbewohner auch nicht beim verkaufen geholfen, wieso soll ich denn jetzt bestraft werden? Gibt es eine Möglichkeit, das zu umgehen? Ich will nicht ins Gefängnis wegen dieser Drogen Geschichte. Was habe ich jetzt zu erwarten? Gibt es eine Möglichkeit, das Verfahren einzustellen gegen Geldstrafe?



