Inkasso Forderung
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Inkasso, Mahnungen
Beantwortet von
Rechtsanwalt Guido Matthes
| in unter 1 Stunde
Vorweg möchte ich bemerken, dass mein Einsatz auf Grund meiner finanziellen Situation so niedrig gesetzt ist. Ich bitte um Verständnis.
Problem:
Vor fünft Jahren kam die TESCH Inkasso auf Grund einer Forderung auf mich zu. Es lief dann so aus, dass ein Gerichtsvollzieher zu mir nach Hause kam und feststellte, dass bei mir nichts zu holen ist und ich auch nicht Zahlungsfähig bin. Der Gerichtsvollzieher teilte es dem Inkassobüro mit und sagte mir, dass ich nun für 5 Jahre Ruhe hätte.
Nun sind 5 Jahre um und Inkassobüro steht wieder bei mir auf der Matte.
Auszug aus dem Schreiben:
"...in der vorstehenden Angelegenheit bringen wir Ihnen nochmals die Forderung unserer Mandantin gegen Sie in Erinnerung.
Bevor wir nunmehr die Lohnpfändung bei Ihrem Arbeitgeber durchführen, geben wir Ihnen hiermit letztmalig die Möglichkeit, die Forderung durch monatliche Ratenzahlungen, die Ihrem Einkommen und der Forderungshöhe angemessen sind, zu regulieren."
Da ich leider immer noch nicht zahlungsfähig bin, Geringverdiener 800 Brutto, und unter der Grenze der Pfändungstabelle liege, habe ich dem Inkassounternehmen meine Verdienstbescheinigung geschickt. Seit dem ist Ruhe und die lassen nicht mehr von sich hören, das ist mittlerweile 6 Monate her.
Lange stand ich vor der Entscheidung, ob ich mir ein Pfändungskonto einrichten soll. Auf Grund der vielen Einschränkungen habe ich mich nicht für ein solches entschließen können.
Nun befürchte ich, dass das Inkassobüro plötzlich nach so langer Zeit mein Konto einfach pfänden kann ohne dass ich vorher davon erfahre.
Können die das einfach so und nach so vielen Monaten?
Müssen die nicht erst einen neuen Titel beim Gericht einholen? Wenn ja, erfahre ich sofort davon?
Muss nicht erst wieder der Gerichtsvollzieher dies Gegebenheiten überprüfen, so wie vor 5 Jahren?
Weiß nicht, was jetzt das Beste wäre, mal das Pfändungskonto außen vorgelassen.




