Hausverkauf zurückgezogen
16.11.2011 10:45 |
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Generelle Themen
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Rechtsanwalt Guido Matthes
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Wir hatten vor unser Haus zu verkaufen und uns ein anderes Haus in einer anderen Gegend zu kaufen und haben dies einem Makler an die Hand gegeben (kein Alleinauftrag). Überrascht waren wir, dass wir nach kurzer Zeit einen Käufer hatten (das Haus wurde noch nicht einmal veröffentlicht, sondern es sind Kunden des Maklers). Wir haben nicht mit solch einem schnellen Verkauf gerechnet, da es ja immer heisst, das dauert ein Weilchen! Das wir mit dem "internen" Verkauf auch vielen Besichtigungen unseres Hauses aus dem Weg gehen konnten, war uns gar nicht unrecht, daher waren wir mit dem Verkauf auch einverstanden, haben uns mündlich auf einen Preis geeinigt. Wir hatten auch Bedenken, dass wir außer diesen Leuten nie mehr jemanden finden würden (was der Makler auch so ein bißchen angedeutet hat). Die Interessenten waren dann noch mal mit einem Architekten vor Ort, um Umbaumöglichkeiten prüfen zu lassen. Kurz danach kam schon ein Mail, das die Interessenen einen Notar bestellt haben. Die Assistentin des Notares rief gestern bei uns an und wollte Daten von uns wissen. Ich habe sie aus Zeitgründen auf heute vertröstet.
Gestern Abend ist jedoch auch die letzte Möglichkeit für uns geplatzt, selbst ein Haus zu kaufen, d.h. wir haben bisher nichts als Ersatz gefunden, alle Besichtigungen waren nicht zufriedenstellend und es gibt auch wenig auf dem Markt.
Aufgrund der Situation haben mein Mann und ich beschlossen, erst das Haus zu verkaufen, wenn wir auch selbst Ersatz haben. Da auch Kinder haben, können wir das Risiko auf der Straße zu stehen nicht eingehen. Die Käufer wollen im Vertrag ja einen Einzugstermin. Heute morgen habe ich bei der Maklerin angerufen und ihr mitgeteilt, das wir nicht verkaufen werden. Diese sagte daraufhin, das den Interessenten aber doch schon Kosten entstanden sind durch den "Gutachter" (er war Architekt) und durch den beauftragten Notar. Es lief wohl darauf hinaus, dass wir ja schuld sind, das Kosten entstanden sind und was mit der Bezahlung wäre. Der Makler hat von uns keinen Alleinauftrag, daher kann er mit ausgelegten Kosten wohl nicht rechnen.
Fakt ist:
Einen richtigen Gutachter haben wir bezahlt (800 Euro), den wir auf anraten des Maklers bestellt hatten, um unser Haus zu checken.
Es liegt uns kein Vertragsentwurf des Notars vor, da wir ja aktuell erst unsere Daten einreichen sollten.
Wir haben auch noch keinen Termin für den Notar, lediglich die Mail, dass der Käufer sich darum kümmert.
Der Gutachter von den Käufern war Architekt und hatte sich eher bzgl. eines Umbau das Haus angesehen.
Wir finden die Situation auch nicht Klasse, haben aber in unserem Augen so die richtige Entscheidung getroffen, ansonsten gehen wir ein zu hohes Risiko ein. Wissen konnten wir dies nicht, da wir auch die Erfahrung erst sammeln mussten, das es keine Häuser auf dem Markt gibt, welches unseres ersetzen könnte.
Müssen wir jetzt Kosten übernehmen, oder nicht? Ich möchte diese Frage gerne beantwortet haben.
Vielen Dank
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