Mobbing im öffentl.Dienst
| 21.05.2011 12:48 |
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Arbeitsrecht
Beantwortet von
Rechtsanwalt Peter Dratwa
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Meine Frau ist seit 18 Jahren bei einer Gemeinde als Erziehrin - Leiterin einer Gruppe - angestellt. Es ist üblich,wenn jemand entbunden hat, auf privater Basis zu Sammeln - was auch geschah.Dabei wurden ca.€ 60,- für einen Geschenkgutschein eingesammelt. Die Organisation für diese private Angelegenheit hatte meine Frau übernommen. Nunmehr - im Rahmen einer Erziehrinnen-Besprechung - hat die Hortleiterin behauptet, dass jeder € 5,- gespendet hätte und demnach noch € 40,- vorhanden sein müßte. Nachdem die Sache bereits im Jan. war, konnte sich niemand mehr erinnern - bis auf 1 Kollegin,die dies dann auch bestätigte. Somit war die Sache für die Leiterin "erledigt". Aber es blieb ein schaler Geschmack aufgrund der zuerst im Raum stehenden Unterstellung. Nachdem meine Frau mir dies geschildert hatte, habe ich ohne ihr Wissen bei der Hortleiterin angerufen und mich über die Art und Weise beschwert. Sie hatte sich auch alles angehört und lediglich erwähnt, dass die Sache geklärt ist, bzw. jede nur 3,- gezahlt hat. Sie hat dann am nächsten Tag meine Frau zu sich ins Büro zitiert und für nächste Woche eine Besprechung mit allen Kolleginnen anberaumt, weil meine Frau angeblich Interna ausgeplaudert hätte und hat überall rumerzählt, dass ich sie angerufen habe. Nun meine Frage: Ist dieser p r i v a t e Sachverhalt als Interna zu sehen, oder durfte meine Frau mir das alles erzählen? -Es hat schließlich rein garnichts mit Ihrem Arbeitsverhältnis zu tun !
Trifft nicht Ihr Problem?
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