Geplante Einfahrt zum eigenen Grundstück ist durch Verteilerkasten versperrt.
| 19.04.2011 21:14 |
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Nachbarschaftsrecht
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Rechtsanwalt Kerem E. Türker
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Ich habe vor kurzem ein Grundstück mit Haus erworben. Auf diesem Grundstück möchte ich einen PKW-Stellplatz errichten. Die geplante Zufahrt zu diesem Stellplatz ist aber von einem Verteilerkasten (ca. 1 Meter Breite; 1,40 Meter Höhe) einer Kabelfernsehfirma versperrt, der auf Gemeindegrund auf einem Bürgersteig und weniger als 50 cm von meiner Grundstücksgrenze entfernt steht. Ohne ein Versetzen dieses Kastens ist es nicht möglich den geplanten Stellplatz mit einem PKW zu erreichen. Zu Fuß kann das Grundstück jedoch über diese Seite betreten werden. Neben dem Grundstück befindet sich ein schmaler öffentlicher Weg, der als Fußweg zu meinem Haus, sowie den Nachbarhäusern führt und immer mit einem Absperrpfahl gesichert ist, damit dort keine PKWs einfahren. Vorausgesetzt, diesen Absperrpfahl gäbe es nicht, wäre eine etwaige Einfahrt mit einem PKW zum o.g. Stellplatz nicht praktikabel.
Die Kabelfernsehfirma verlangt für das Versetzen des Verteilerkastens um einige Meter nach links einen Gesamtpreis von ca. 1500 Euro, die ich bezahlen müsste, damit die geplante Einfahrt möglich ist.
Frage: Gibt es irgendeinen rechtlichen Anspruch darauf, dass die Kabelfernsehfirma den Verteilerkasten versetzen MUSS, damit ich mein Grundstück nutzen kann (mögliches Stichwort: unzumutbare Beeinträchtigung)? Wenn ja, welche Möglichkeiten gäbe es da?
Trifft nicht Ihr Problem?
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