Ablehnung Teilzeitantrag
Am 06.09.2010 bin ich aus meiner Elternzeit zurückgekehrt und habe in einem Personalgespräch am gleichen Tag 08.00 Uhr erfahren, dass ich aufgrund meiner persönlichen Situation (alleinerziehend, 2 Kinder, 1 und 6 Jahre) nicht mehr als Leiterin im Kundenservice beschäftigt werde, sondern die neugeschaffene Stelle des Quality Management im Kundenservice übernehmen soll. Ich bin der noch neu einzustellenden Leitung unterstellt.Da ich an Kitazeiten gebunden bin, kann ich keine Überstunden machen, die aber erwartet werden. Mit der neuen Funktion behalte ich mein bisheriges Gehalt, brauche nur meine 8 Stunden(Vollzeit) arbeiten, besitze aber keine Personalverantwortung mehr und gehöre auch keiner Kaderstufe mehr an. Ich habe dem zugestimmt, da ich keine andere Wahl hatte. Daraufhin erhielt ich meine neue Stellenbeschreibung. Meinen AG habe ich mehrmals darauf hingewiesen, dass ich für die neuen Aufgaben eine entsprechende, flankierende Qualifizierung benötige, da diese nicht mein Spezialgebiet sind. Bis heute erfolgte diese nicht. Stattdessen habe ich Leitfäden erstellt und Coachingmaßnahmen durchgeführt. Am 31.01.11 habe ich einen Antrag auf Teilzeit von 40 auf 30 Stunden gestellt.Am 14.02.11 erhielt ich eine neue, noch umfangreichere Stellenbeschreibung.
Kurzbeschreibung: Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement,Qualitätsbeauftragte, Entwicklung von QMS, Strategioen und QM-Instrumenten, Konzepterstellung, interne und externe Audits, Prozessanalyse usw...
Am 18.02.11 erhielt ich in einem Personalgespräch die Ablehnung meines Antrages mit der Begründung, dass die beantragte Arbeitszeit der betieblichen Organisationsform entgegensteht, da im Unternehmen(Versandhandel) grundsätzlich 40 Stunden Kräfte beschäftigt werden. Im Unternehmen sind ca. 100 MA beschäftigt.
Witerhin wird begründet:Die QM - Stelle kann nur als unteilbare Arbeit aus einer Hand verrichtet werden, die 40h in Anspruch nimmt und Einheitlichkeit gewährleistet sein muss.Ich bin die einzige MA im QM.Der AG kann das Kontingent der angestzten 40h nicht verändern,. So wären 2 MA erforderlich, wo dann aufgrund von Abstimmungsgesprächen zusätzliche Stunden anfallen würden usw.
Ich kann dies so nicht akzeptieren, da die Begründung aus Annahmen besteht. Die Stelle wird vom Vorgesetzten als sehr, sehr veantwortungsvoll und wichtig bezeichnet. In Wirklichkeit trage ich keine Verantwortung mehr,mache unterstützende Aufgaben je nach Priorität.Jetzt soll ich eine Prozessanalyse durchführen und Standards definieren, was meiner Einschätzung nach, auch an 6 Stunden pro Tag machbar ist. Was kann ich tun? Wie soll ich vorgehen? Muss ich eine Eingabefrist beachten?
Ablehnung Teilzeitantrag




