Soll die Ehefrau bei einem Kredit mitunterschreiben?
| 19.07.2010 12:48 |
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Kredite
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Rechtsanwalt Sascha Steidel
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Grüß Gott!
Mein Mann (Ingenieur) und ich (gelernte RA-Gehilfin) benötigen einen Kredit, um den Erwerb eines Grundstückes mit anschließender Errichtung eines Eigenheims zu finanzieren. Das Familieneinkommen bestreitet alleine mein Mann, da ich zur Zeit "nur" Hausfrau bin und unsere gemeinsamen Kinder versorge. Ich bin seit Jahren ohne Arbeit und bis auf einen kleinen Erbteil von 35.000 €, der zudem den Eigenkapitalanteil für den zu beantragenden Kredit darstellt, vermögenlos.
Genau aus diesem Grund bin ich mir nicht sicher, ob ich bei der Bank den Kreditvertrag mitunterscheiben soll. Was passiert, wenn meinem Mann etwas zustößt und das bisherige Familieneinkommen wegfällt? Selbst wenn ich die berufliche Tätigkeit wieder aufnehmen sollte, wäre ich alleine finanziell niemals in der Lage, den Kreditverpflichtungen nachzukommen. Kann die Bank auf meine Unterschrift bestehen? Welche Konsequenzen hat meine Mitunterschrift? Worauf sollte ich achten? Gibt es hier "finanziell tödliche" Fallen, in die ich als erwerbslose Ehefrau tappen kann?
Für eine rasche Beantwortung wäre ich dankbar.
Trifft nicht Ihr Problem?
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