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ebay, Schadenswiedergtmchng. +Forderung für Kostenvoranschlag für inzw. defekte Ware


10.11.2004 22:36 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren.

Bitte nicht erschrecken ich wollte nur so Ausführlich wie möglich den
Sachverhalt darlegen!

Ich werde versuchen mich so kurz und wie möglich zu halten,um nicht unnötige verwirrung zu stiften.
Es hat damit angefangen, daß ich für einen Bekannten(der zu diesemZeitpunkt über keinen Internet-Anschhluß verfügte)
eine Digitalkamera bei ebay untrer meinem Namen, zum Verkauf einstellte.
Leider haben ich wie auch mein Bekannter(der den html-text fürdie Auktion erstellt hat)
es versäumt in der Auktion darauf Hinzuweisen, daß es sich nach neuem EU-Recht um einen Privatverkauf handelt.
Die Auktion war beende (204€ inkl. Versand) und und der Verkäufer hat sich bei
mir gemeldet und wollte meine Private Telefonnummer haben, was ich ablehnte,
da ich eine Geheimnummer habe und diese nicht einfach an einen Käufer rausgebe.
Diegenauen wortlaute des eMail-Verkehrs war von Anfang an sehr gespannt.
Auf jeden Fall hat der Käufer das Geld nach ca. einer Woche überwiesen.
Ich habe meinem Bekannten die Versandadresse mitgeteilt der das Paket leider falsch adressiert verswchickt hatte.
Was die Abwicklung natürlich unnötig und unerfreulich verzögerte.
Worauf ich schon die ersten eMails mit Drohungen auf Anwaltskosten etc. erhalten
habe.

" Hallo Herr XXXXX,
nachdem die längst bezahlte Kamera immer noch nicht geliefert wurde setze ich Sie hiermit in
Lieferverzug
Sollte die von Ihnen zugesagte Lieferung nicht bis
spätestens
7.September 2004
eintreffen, mache ich von dem sich aus dem erklärten Lieferverzug abzuleitenden
Recht der Vertragskündigung bezw. Ersatzbeschaffung Gebrauch"

Ein paar Tage später war das Päckchen immer noch nicht angekommen, und der Käufer
informierte mich über seine Gespräche mit seinem Anwalt.
Mein Bekannter setzte sich nun direkt mit dem Kaüfer in Verbindung, und teilte Ihm mit,
das die Kamera unterwegs sei und wenn kein Interessemehr daran bestehe soll der Käufer
die Annahme des Päckchen zu verweigern, worauf der Kaufpreis zurück erstattet wird.
Wiederum kam vom Käufer die Nachricht er wolle die Kamera in jedemFall,und unterstellte
Betrug im Bezug auf den Nichtbesitz dieser Kamera und daß esmit der Rücküberweisung
des Geldes nicht getan wäre, da inzwischen schon 75€ Anwaltskosten angefallen wären.
Mein Bekannter hat angeboten, die Anwaltskosten zu übernehmen, da es
meinem Bekannten natürlich auch mir gegeüber Peinlich war.

Nach einigem Hin und Her ist die Kamera dann Angekommen, laut Käufer defekt
und mit einer unerfreulichen Info :
Nur zur Info :
Inzwischen liegt der Schadesfall für Kaufpreisrückerstattung u.a.Kosten (können nachgewiesen werden) bei 438 Euro

Einen Garantieausschluß haben Sie in der Auktion nicht angeführt.

Anstatt sich an die Post zu wenden, Das Päckchen war automatisch bis zu 500€ versichert,
informierte er mich nur über die defekte Kamera stellte aber keine Forderung
sondern drohte wiederum nur mit Strafanzeige etc
Ich und mein Bekannter waren Uns nun unschlüssig über weiteres reagieren.
5 Tage später kam die Information vomKäufer er habe die Kamera nun zu Sony geschickt
um einen Kostevoranschlag mache zu lassen.
Inzwischen ist der Standpunkt so:
Der Käufer hat dieKamera unvollständig(2te Akku fehlt) und stellt mir jetzt dieKosten
für den Kostevoranschlag + Auktionswert (273,39€) in Rechnung.
Fristsetzung 18.10.2004
Mein Bekannter wollte sich mit seinem Anwalt in Verbindung setzen was nicht passiert ist.
Inzwischen habe ich ein Schreiben meiner Rechtsschutzversicherung für ein Beratungsgespräch
angefordert. Kontakt mit Anwälten war recht Erfolglos, mit Begründung Versicherung
übernimmt nur einen Festsatz der sich mit den Kosten nicht decken würde,
und sich der Aufwand nicht lohnen würde.
Es kam ein Einschreiben mit der oben genannter Forderung+ 10€ Mahngebühren.
Ich habe inzwischen unter vorbehat den Kaufpreis zurück erstattet ohne Zusatzvorderung.
Und habe gesagt das Ich den Rest erst überweise wenn ich die Bestätigung eines Anwalts habe,
der dies als rechtens Bestätigt.
Dazu möchte ich sagen das der Schaden an der Kamera beim Versandt definitiv nicht vorhanden war,
die Kamera ist inzwischen unbrauchbar, das Display ist komplett defekt!
Ich habe des weiteren gesehen daß der Käufer das selbe Modell dieser Kamera schon mehrfach
ersteigert hat.

Nun bin ich der Meinnung Opfer eines üblen Betrugs geworden zu sein.
Ich habe keinerlei Papiere mehr mit Seriennummer und kann dieses also nicht Beweisen!

Frage: Muss ich die Mehrforderungen des Käufers begleichen ? 76,39 €

Habe ich irgendeine Chance gegen diesen Betrug vorzugehen und wie sinnvoll ist dies ?!

Kann ich immer noch auf die Post verweisen, da das versandte Päckchen lt. Post immer bis zu 500.-€ versichert ist.

Wie soll ich mich weiter verhalten, der Käufer wartet auf eine Reaktion meinerseits,
da ich geschrieben habe ich werde die Mehrforderungen begleichen wenn ich das OK
(M)eines Anwaltes habe.




10.11.2004 | 22:52

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Problemtisch ist natürlich, daß Sie in Ihrem Angebot nicht die Gewährleistung ausgeschlossen haben. Dies hätte Ihnen u.U. aber auch nicht weitergeholfen.

Nun sieht die Rechtslage so aus:
Nach dem neuen Kaufrecht sieht die Sachlage so aus, daß in den ersten 6 Monate nach Übergabe der Sache bei Auftreten eines Mangels davon ausgegangen wird, daß der Mangel schon bei Übergabe vorlag.

In Ihrem Fall liegen aber nun zwei Fehler des Käufers vor:
1. Der Käufer hat die Kamara einfach zu einem Dritten geschickt und überprüfen lassen. Wie will er jetzt beweisen, daß der Fehler (Mangel) nicht auf dem Wege dorthin oder selbst dort aufgetreten ist.

2. Daraus folgend hätte der Käufer Ihnen die Kamara (auf Ihre Kosten) zurücksenden müssen und um Nachbesserung unter Fristsetzung bitten müssen. Dies hat er nicht getan. Sie hätten auch die Möglichkeiten haben müssen, die Ware zu überprüfen.

Da Sie Ihm den Kaufpreis zurücküberwiesen haben, sollten Sie ihm zurückschreiben, daß Sie aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht die Anwaltskosten in HÖhe von ca. 76 EUR tragen. Weitere Kosten würden Sie aufgrund des o.g. Fehlverhaltens nicht tragen.

Für etwaige Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

Köln

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