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ausstehende lohnzahlung nach kündigung in der probezeit


06.12.2004 22:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



am 22.11.04 wurde mir meine kündigung innerhalb der probezeit ohne angabe von gründen per einschreiben zugesandt. mein gehalt für den monat november ist bis heute am 06.12.04 nicht überwiesen worden obwohl nach tel. anfrage es bereits am 01.12.04 abgeschickt sein sollte.
da meine chefin weitere telefongespräche nicht mehr entgegennimmt wüßte ich gerne welche weiteren schritte ich einleiten kann.

mfg
Sehr geehrter Anfragender,

zunächst einmal darf ich Ihnen mitteilen, dass es innerhalb der Probezeit keinerlei Grundes bedarf. Auch die Übersendung per Einschreiben ist nichts ungewöhnliches, da der Zugang der Kündigung häufig streitig ist.

Hinsichtlich des Gehaltes unterstelle ich, dass dieser nach Ihrem Vertrag zu einem bestimmten Termin zu zahlen ist. Da das November-Gehalt nicht innerhalb des Monats gezahlt wurde, müssten Sie dieses gerichtlich gelten machen.

Die Ansprüche müssten Sie vor dem Arbeitsgericht geltend machen, da es sich um Ansprüche aus einem Arbeitsvertrag handelt.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den § 12a ArbGG hinweisen, wonach Sie die Kosten Ihres Anwaltes auch dann selbst tragen müssen, wenn Sie den Prozess gewinnen. Dies gilt umgekehrt auch für die Gegenseite.

Aus diesem Grund würde ich Ihnen empfehlen, beovor Sie einen Anwalt einschalten Ihrem Arbeitgeber schriftlich eine Frist zu setzen, um das ausstehende Gehalt zu zahlen. Das Schreiben könnte z.B. wie folgt lauten:

"Betreff: ausstehende Gehalt für November

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider konnte ich bis heute noch keinen Eingang meines Gehaltes für November 2004 feststellen. Ich setze Ihnen für die Zahlung eine Frist bis zum tt.mm.jjjj (Frist 5 Tage).

Sollte die Frist fruchtlos verstreichen wäre ich leider gezwungen, meine Ansprüche gerichtlich geltend zu machen. Dies wäre mit erheblichen Mehrkosten für Sie verbunden.

Mit freundlichen Grüßen"

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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