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arena sportrechte gmbh


21.11.2008 11:33 |
Preis: ***,00 € |

Medienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Merkel, LL.M.



Seit August 2007 wurde die Bundesliga wieder über Premiere Übertragen. Etwa zum gleichen Zeitraum wurde beim Einschalten von Arena Sportrechte der Hinweis eingeblendet, dass die Premiere Smardcard einzuschieben ist.

Ein Empfang der Bundesliga nur mit der Arena Karte war seit diesem Zeitpunkt nicht möglich.

Am 15.08.2007 wurde Arena Sportrechte über diesen Zustand schriftlich informiert. Die Zusendung einer neuen Smartcard durch Arena änderte nichts an den oben geschilderten Zustand. Seit diesem Zeitpunkt erhielten wir weder Technische noch andere Unterstützung durch Arena um das Problem zu beheben


Daraufhin machten wir von unserem Sonderkündigungsrecht Gebrauch, da Arena den Empfang Ihrer Sendungen nicht gewährleisten konnte.

Im Ergebnis dessen erhielten wir eine zweite neue Smardcard, mit der ebenfalls kein Empfang möglich war und die deshalb ebenfalls sofort an Arena zurückgesandt wurde.

Da Arena Sportrechte dies nicht zur Kenntnis nahm und weiterhin die fälligen Gebühren trotz Widerruf der Einzugsermächtigung abbuchte, versuchten wir im Januar diesen Jahres über die Geschäftsleitung mit direktem Anschreiben an den Geschäftsführer eine einvernehmliche Lösung zu erzielen.
Auch dies misslang und wir erhielten wiederum ein nichtsagendes Schreiben von irgendeinem Mitarbeiter.

Jetzt erhielten wir durch ein Inkassobüro und einem RA eine Forderung von Arena über Gebühren für Arena.

Ist das so Rechtens?
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern vor allem dafür gedacht ist, eine erste rechtliche Einschätzung zu ermöglichen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen könnte die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Ihre Frage beantworte ich hinsichtlich Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes folgendermaßen.

Die Beauftragung eines Inkassobüro/Rechtsanwalt durch die arena Sportrechte GmbH zur Einziehung der Gebühren ist üblich. Ob Sie zur Zahlung der Gebühren verpflichtet sind, bestimmt sich wann Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zusteht und ob Sie davon wirksam Gebrauch gemacht haben. Eine seriöse Beurteilung ist aufgrund der gemachten Angaben und ohne Kenntnis Ihres Vertrages mit der arena Sportrechte GmbH nicht möglich.

Sie sollten das Inkassobüro von der Kündigung in Kenntnis setzen, um ein gerichtliches Mahnverfahren zu vermeiden. Wird dennoch ein gerichtliches Mahnverfahren gegen Sie eingeleitet, müssen Sie gegen den Mahnbescheid Widerspruch erheben, da das Gericht den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides nur hinsichtlich seiner formellen Richtigkeit und Statthaftigkeit überprüft. Eine Prüfung der Begründetheit der Forderung findet nur auf Antrag, also durch Widerspruch statt.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben.

Mit besten Grüßen

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin

Merkel&Dorschner
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