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Zwischenzeugnis / Branchenwechsel


14.12.2014 16:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Nach über 30 Jahren Tätigkeit in besseren Positionen (Reisebranche) wurde ich arbeitslos. Nach fast 1jähriger Arbeitslosigkeit habe ich eine einfache Tätigkeit in einer anderen Branche angenommen. Nicht nur ein beruflicher sondern auch ein finanzieller Einschnitt! Jetzt bekam ich aufgrund eines Wechsels des Vorgesetzten ein Zwischenzeugnis. Ich habe meine bisherigen Zeugnisse mit diesem Zwischenzeugnis verglichen und die waren (meines Erachtens) wesentlich besser! Es gab z.B. oft ...stets sehr... !!! Ich würde mich gerne weiter in der Reisebranche bewerben. Auch mit über 50 sollte man nicht aufgeben - oder!? Aber natürlich nur, wenn folgendes Zwischenzeugnis dafür geeignet ist. Leider kann ich nicht mehr als 25 Euro anbieten!

Zeugnis:

Frau xxx wurde am xxx als Sachbearbeiterin in der Abteilung Services in unserem Unternehmen angestellt.

Zwei Absätze Firmenbeschreibung.

Innerhalb der Abteilung Services ist Frau xxx für den Firmenempfang im Wesentlichen für die folgenden Aufgaben zuständig:

- Empfang von Besuchern sowie die Begleitung dieser zum Besuchsempfänger
- Verwaltung und Reservierung der Besucherparkplätze
- Bearbeitung der Bildschirmbegrüßung
- Ausgabe, Rücknahme und Verwaltung der Besuchertransponder
- Attributierung der Bestandspost

Darüber hinaus unterstützt Frau xxx den Bereich der allgemeinen Verwaltung bei der Vorbereitung der eingehenden Anträge sowie bei der Bearbeitung der Ausgangspost.

Frau xxx verfügt über ein gutes und umfassendes Fachwissen, das sie in ihrer täglichen Arbeit auch bei schwierigen Aufgaben effektiv und erfolgreich einsetzt und durch die Teilnahme an Schulungen jederzeit erfolgreich erweitert. (Schulungen gab es bisher nicht!)

Aufgrund ihrer sehr schnellen Auffassungsgabe arbeitet sich Frau xxx rasch in neue Aufgabengebiete ein. Ihre sichere Urteilsfähigkeit ermöglicht es ihr, auch in schwierigen Situationen zu guten Situationen zu gelangen.

Frau xxx erfüllt ihren Aufgabenbereich mit sehr viel Engagement und hoher Leistungsbereitschaft und erreicht die an sie gestellten Anforderungen und vereinbarten Zielen auch bei starker Belastung mit gutem Erfolg.

Arbeitsaufträge erledigt Frau xxx äußerst zügig, sorgfältig und präzise. Hervorheben möchten wir ihre absolute Zuverlässigkeit und ihr Pflichtbewusstsein.

Die ihr übertragenden Aufgaben erledigt Frau xxx stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden ist jederzeit gut. Frau xxx wird aufgrund ihrer freundlichen und verbindlichen Art allseits geschätzt und anerkannt.

Diese Zwischenzeugnis wird aufgrund eines Vorgesetztenwechsels zum xxx ausgestellt. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Frau xxx für ihre bisher geleistete stets gute Arbeit zu danken. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Zunächst sollten Sie prüfen, ob die Tätigkeitsbeschreibung zutrifft oder ob nur die eher unwesentlichen Tätigkeiten aufgelistet sind.


2.

Daß Sie "die Ausgangspost" unterstützen, ist ein überflüssiger Hinweis. Es kann aber auch bewußt so formuliert sein, um Ihre Tätigkeit abzuwerten.


3.

Wenn es keine Schulungen gab, ist der Passus zu streichen.


4.

Zumindest lieblos formuliert: "...auch in schwierigen Situationen zu guten Situationen zu gelangen." Besser wäre zumindest "... zu guten Ergebnissen gelangt".


5.

"Die ihr übertragenden Aufgaben erledigt Frau xxx stets zu unserer vollen Zufriedenheit."

Entspricht der Note gut.


6.

Fazit: Kein unbrauchbares Zeugnis, das aber den Eindruck erweckt, als habe sich der Verfasser textbausteinartig aus der "Kiste" der Zeugnisformulierungen bedient.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
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