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Zweiteinkommen als freier Unternehmer


29.10.2004 13:45 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin als Angestelter in einer Firma tätig und arbeite dort normal auf Steuerkarte.

Nun hätte ich die Möglichkeit bei einer Universität als Unternehmer einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Meine Aufgabe währe es Aufsätze zu korrigieren. Der Vorteil der Universität währe natürlich, dass sie keine Sozialabgaben leisten muss. Der Verdienst im Monat würde 400 EUR betragen.

Meine Fragen sind nun,

kann ich überhaupt zweigleisig fahren, auf der einen Seite ein Angestellter auf Steuerkarte und auf der anderen Seite ein Unternehmer ?

Muss man als Selbstständiger grundsetzlich einen Gewerbeschein beantragen bzw. ein Gewerbe anmelden, oder kann mann einfach so für jemanden arbeiten?

Ich bin über meinen normalen Hauptjob natürlich Krankenversichert, zahle auch die restlichen Sozialabgaben, halt alles was dazu gehört. Würde es bei meinem 400 EUR job reichen beim Lohnsteuerjahresausgleich lediglich den Verdienst anzugeben um darauf die Lohnsteuer zu bezahlen oder muss man auch auf die 400 EUR Sozialabgaben leisten ?

Ab welchem Einkommen würde ich in eine höhere Steuerklasse rutschen, mein derzeitiges Jahres Bruttoeinkommen beträgt ohne den möglichen Zuverdienst momentan ca. 16.800,00 EUR ?
29.10.2004 | 13:59

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

steuerrechtlich ist es natürlich möglich eine Nebenbeschäftigung auszuüben.

Bei einer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit wird man einkommens- und umsatzsteuerpflichtig. Eine Einkommenssteuer-erklärung braucht nicht abgegeben zu werden, wenn das Einkommen nicht höher als 7.235 € jährlich ist.Bei einem voraussichtlichen jährlichen Umsatz von weniger als 16.620 € im laufenden Jahr und einem erwarteten Umsatz von unter 50.000 € im folgenden Jahr gilt die so genannte Kleinunternehmerregelung. Die Umsatzsteuer-Ausweisung in der Rechnung kann weggelassen werden

Sie sollten aber in Ihrem Arbeitsvertrag nachlesen, ob es für die Nebentätigkeit einen Genehmigungsvorbehalt des jetzigen Arbeitgebers gibt. Auch müssen Sie darauf achten, ob es eine Wettbewerbsschutzklausesl gibt, die es Ihnen untersagt im gleichen Bereich tätig zu werden. Aber auch wenn keeinen Regelung getroffen wurde, dürfen Sie grundsätzlich nicht im gleichen Bereich tätig werden.

Grundsätzlich müssen Sie - soweit es sich um einen Gewerbe handelt - ein Gewerbeschein beantragen.

Die Steuerklasse hat nichts mit dem Bruttoeinkommen zu tun. Sie fragen eher danach, ab wann Sie einen höheren Betrag an Steuern zahlen müssen. Dies können wir Ihnen natürlich nicht sagen, weil Sie als Selbständiger auch Betriebsausgaben haben, die Sie steuerlich geltend machen können.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Klaus Wille
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anwalt@anwalt-wille.


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 29.10.2004 | 14:35

Danke erstmal für die schnelle Beantwortung.

Mir ist das mit den Sozialabgaben noch nicht ganz klar, ich falle also unter die Kleinunternehmerreglung, so weit so gut.
Muss ich auf die 400 Euro nur die Einkommenssteuer bezahlen, oder auch noch Sozialabgaben?

Sie schreiben man muss ein Gewerbeschein beantragen, wenn es sich um ein Gewerbe handelt. Wenn ich Aufsätze für Geld korrigiere, ist das als ein Gewerbe zu sehen, oder verkaufe ich damit einfach nur meine Arbeitskraft.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.11.2004 | 01:03

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie müssen auch Sozialabgaben zahlen.

Sie sollten beim Gewerbeamt nachfragen, ob Sie einen Gewerbeschein benötigen.

ANTWORT VON

Köln

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