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Zwangsvollstreckungsbescheid von Hausverwalter


| 09.11.2008 16:07 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo zusammen,

mir wurde letzten Mittwoch eine Zwangsvollstreckungsbescheid zugeschickt.Der Brief wurde normal zugestellt, also kein Einschreiben oder so.

Der Antragsteller ist der Hausverwalter wo ich eine Eigentumswohnung habe / hatte? Obwohl ich nun schon 1 Jahr und 3 Monate wieder hier wohne und gemeldet bin habe ich vorher keine Mahnung oder sonstiges bekommen.

Der letzte Brief kam im Jahr 2005, ich war zu dieser Zeit laufend im Ausland, hatte aber immer einen Wohnsitz hier gemeldet.

Die Bank A hatte die Wohnung finanziert, zu diesem Zeitpunkt war ich selbstständig mit einem Partner zusammen. Für unsere Firma ( GmbH & CO KG ) hatten wir bei einer Bank B auch einen Kredit. Leider gingen die Geschäfte schlecht und wir hatten zusammen alle privaten Mittel einfließen lassen doch das hatte leider auch nicht
geholfen. Zum Schluß hatten wir dann noch auf eine OHG umfirmiert, aus diesem Grund wollte dann die Bank B die Wohnung als Sicherheit, ich hatte dies dann auch im neuen Kreditvertrag unterschrieben. Hat aber alles nicht geholfen, mein Geschäftspartner
hat dann mit meinem ein Verständnis die Firma aufgelöst. Da sind dann auch noch erhebliche Schulden geblieben. Wir hatten dann alle Gläubiger über die Situation informiert.

Bank A und Bank B haben seither nichts mehr unternommen, auch die anderen kleinen Gläubiger hatten auf Ansprüche verzichtet. Also keine Mahnbescheid oder ähnliches. Ich hatte zu dieser Zeit auch dem jetzigen Antragsteller geschrieben das ich zahlungswillig bin aber leider nicht fähig.

Bis vor 6 Monaten war ich noch Harz 4 Empfänger, habe dann aber endlich eine Stelle gefunden.

Zu Zeit habe ich ca. 1650,- EUR netto, bin wieder verheiratet und habe kleine 2 Kinder.

Ich soll bis zum 14.11.08 3300,- EUR zahlen, die nicht habe wie schon vorher erklärt.
Falls nicht, wird mir Zwangsvollstreckung bzw. zwangsweise Wohnungsöffnung und eidesstattliche Versicherung angedroht.

Jetzt habe ich mich gerade wieder etwas aufgerappelt und dann das.

Kann bei mir Gepfändet / Lohnpfändung gemacht werden, soll ich kleine Raten zahlen, viel geht da ja nicht? Oder was soll ich überhaupt machen?

Mit freundlichen Grüßen

Kofin
Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern der Vollstreckungsbescheid zugestellt worden ist, hätten Sie noch (die Frist beträgt 14 Tage ab Zustellung) die Möglichkeit, Einspruch einzulegen.

Besteht die Forderung allerdings zu Recht, würde dieses lediglich eine Zeitverzögerung bedeuten, aber auch weiter Kosten verursachen.

Hier scheint es sinnvoller, dann mit dem Gläubiger selbst zu verhandeln und ihm Ratenzahlung anzubieten. Denn wenn die Ehefrau kein eigenes Einkommen hat, liegt der Pfändungsfreibetrag bei 1.770,00 EUR, so dass die Gehaltspfändung ins Leere laufen würde.

Allerdings könnte die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung dann erfolgen, Sie also ein Vermögensverzeichnis erstellen müssen. Wenn Sie dieses vermeiden wollen, sollten Sie unbedingt das Gespräch mit der Gläubigerin suchen und dazu dann auch die Einkommensnachweise mitnehmen.

Dann wird sicherlich eine Ratenzahlung vereinbart werden können, da die Gläubigerin ansonsten gar nicht holen könnte. Die Höhe der monatlichen Beiträge wäre dann Verhandlungssache, wobei Sie darauf achten sollten, dass die Zinsen festgeschrieben werden, Sie ansonsten vermutlich lediglich auf die Zinsen zahlen würden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 09.11.2008 | 16:36

Hallo Frau Sylvia True-Bohle,

erstmal danke für die schnelle Antwort.

Ich möchte auf keinen Fall weitere Kosten verursachen,
also keinen Einspruch erheben.

Meine Frau arbeitet nicht im Moment, wegen den Kindern.

Eine Lohnpfändung wäre sehr schlecht, da ich in meinem
Arbeitsvertrag unterschrieben habe das keineLohnpfändung
gegen mich vorliegt, was ja zu diesem Zeitpunkt auch gestimmt
hat.

Soll ich die Gerichtsvollzieherin anmailen und um ein
persönliches Gespräch bitten zwecks Verhandlung
der Raten.

Mit freundlichen Grüßen

Kofin


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2008 | 17:10

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sollten sich umgehend mit der Gerichtsvollzieherin in Verbindung setzen und mit dieser das persönliche Gespräch suchen. Sinnvoll ist es aber, diese nicht nur anzumailen, sondern telefonisch um den Termin bitten, damit über eine Ratenzahlung verhandelt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 09.11.2008 | 17:17


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