Zwangsversteigerung nach Scheidung
21.06.2012 22:07 |
Preis: 25,00 € |
Beantwortet von
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Familienrecht
Beantwortet von
Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
| in unter 1 Stunde
Guten Tag,
es geht um folgende Angelegenheit:
Mein geschiedener Mann hat die Zwangsversteigerung
für unser Haus, das uns zu gleichen Teilen gehört,
beantragt. Das Haus ist schuldenfrei.
Das Haus wurde letztes Jahr von einem Gutachter
auf 320.000,-- Euro Verkehrswert geschätzt.
Ich habe meinem Exmann angeboten, er könne meinen
Teil des Hauses für 165.000,-- Euro erwerben oder
ich sei auch bereit, seinen Anteil für ebenfalls
165.000,-- Euro zu übernehmen. Darauf hat er nicht reagiert.
Mittlerweile ist auch ein Käufer da, der 340.000,--
für das Haus bietet und es liebend gerne kaufen
würde. Ein schriftliches Angebot liegt bei meinem
Anwalt vor. Allerdings möchte der potentielle
Käufer bis August einziehen.
Mein geschiedener Mann ist selbst an dem Haus
interessiert und erhofft sich von der Zwangsver-
steigerung, meine Hälfte weit unter Wert selbst
ersteigern zu können und mich somit über den
Tisch zu ziehen. Fakt ist auch, dass unser Ver-
mögen noch nicht geteilt ist, welches er komplett
auf eigene Konten transferiert hat.
Wie kann ich handeln, welche Möglichkeit gibt
es für mich? Es muss doch irgendeine Rechtsklausel geben, die hier greift!
Also: Ich habe einen Käufer, den er ausschlägt
und kein Geld, was er ausnutzt (Ich hätte
keine andere Wahl, als mir das Geld zu
leihen, um mitsteigern zu können.)
Recht herzlichen Dank für eine baldige Antwort
Trifft nicht Ihr Problem?
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