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Zu erwartende Strafe bei schwerer Körperverletzung durch Schlagen mit einer Bierflasche? Eingreifen


08.11.2008 04:16 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,

im August 2008 wollte ich und 4 weitere Kollegen Abends auf den Kiez. Nach dem Vorglühen wollten wir los gehen zur Bushaltestelle. Auf dem weg bis zur Bushaltestelle hat einer der Kollegen (ich kenne ihn nur flüchtig) angefangen mich zu Provozieren. Er war gut angetrunken. Angefangen hat es mit Beleidigungen, kurze Zeit später fing er an mich zu schubsen. Ich habe ihm mehrmals gesagt er solle bitte damit aufhören und das ich keine Lust auf Stress hätte. Ich war wirklich sehr sauer über diesen unnötigen quatsch.

Kurz vor der Bushaltestelle schubste er mich nochmal. Darauf schubste ich ihn weck und drehte mich danach um. Er schlug mir dann mit der Faust auf den Hinterkopf (hat aber nicht ganz richtig getroffen). Ich hab mich dann umgedreht und in der drehung ihm eine volle Bierflasche über den Kopf gehaun. Er fing sofort an zu bluten und hatte einen Schnitt oberhalb der linken Gesichtshälfte. Der Polizei hab ich am Tatort gesagt, das ich mit der Faust zugeschlagen habe. Auf dem Polizeirevier hab ich meine aussage korriegiert und es zugegeben. Ich hatte 0,34 Promille. Ein bluttest wurde mir auch abgenommen, weil ich OCB papers mit hatte. THC wurde beim schnelltester festgestellt.

Was erwartet mich für eine Strafe? Ich bin 21, nicht vorbestraft und hatte bisher noch nie was mit der Polizei zutun. Ich kann seit dem Vorfall nur schlecht schlafen und mache mir jede menge sorgen. Nicht das ich falsch verstanden werde, ich bin kein schläger oder krimineller. Ich hatte einen riesen Blackout.


Wäre über eine Antwort sehr erfreut.


Mit freundlichen Grüßen

08.11.2008 | 04:45

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

In Ihrem Fall haben Sie sich einer schweren Körperverletzung nach § 224 StGB strafbar gemacht. Diese Tat wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis 10 Jahren geahndet.

Hier könnte die Tat wegen Vorliegen von Notwehr oder Notstand gemäß § 32 StGB bzw. § 33 StGB nicht straffrei bleiben, weil das Opfer Sie vorher angegriffen hat. Dann müsste aber eine Gefahr für Ihre Leib und Leben bestanden haben. Dies kann erst durch die Einsicht in die Ermittlungsakten und Kenntnis des detaillieren Sachverhaltes beurteilt werden. Wichtig wäre auch zu wissen, ob es Zeugen gibt, die den Tathergang bestätigen können.

Eine Schuldminderung wegen Alkoholgenusses schließe ich hier aus.

Ihr Verhalten nach der Tat könnte sich strafmildernd auswirken, wenn Sie sich beispielsweise beim opfer entschuldigen, die Tat bereuen.

Hier rate ich dringend sich von einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen. Bis dahin rate ich keine Aussage zu machen. Nach Einsicht in die Ermittlungsakten kann dann die weitere Vorgehensweise besprochen werden. Diesbezüglich können Sie sich gerne an mich wenden. Sinnvoll ist hier sicherlich einen ortsansässigen Rechtsanwalt zu beauftragen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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