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Zahnzusatzversicherung


07.03.2011 22:26 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe eine Zahnzusatzversicherung mit einer Deckung von 50%. Nach dem ersten Schadensfall habe ich versucht, eine höhere Deckung zu bekommen. Die Versicherung hat den Antrag auf die erhöhte Deckungsleistung nach der Gesundheitsprüfung abgelehnt.

Ich habe jetzt bei einer anderen Versicherung einen neuen Vertrag, der eine Leistung von 75% vorsieht.

Kann ich bei einer Zahnbehandlung in Zukunft 100% der Rechnungssumme erstattet bekommen, wenn ich beide Versicherungen kombiniere?

Ich werde selbstverständlich beide Versicherungen informieren. Mir ist auch klar, dass ich selbstverständlich nicht mehr als 100% der Summe fordern darf. Noch besteht die Widerspruchsfrist für die zweite Versicherung.

Eine kurze begründete Antwort ist völlig ausreichend. Eventuell werde ich die antwortende Kanzlei anschließend beauftragen, die Sachlage mit der erfolglosen Gesundheitsprüfung noch zu klären.
07.03.2011 | 23:02

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Die Frage der Mehrfachversicherung ist in § 78 VVG geregelt, danach ist dies grundsätzlich zulässig und möglich, Sie bekommen aber im Schadensfall nicht mehr, als den Gesamtbetrag des Schadens, was Sie ja auch nicht wollen.

Allerdings ist diese Vorschrift abdingbar, das heißt, die Versicherer können dies durch eine entsprechende Klausel in den Bedingungen (Subsidiaritätsklausel) ausschließen. Viele Versicherer verwenden entsprechende Klauseln, ob das auch bei Ihnen der Fall ist, kann nur durch Überprüfung Ihrer Versicherungsbedingungen festgestellt werden, was jedoch die Möglichkeiten dieser Plattform sprengen würde. Wenn auch nur einer der beiden Versicherer eine entsprechende Klausel verwendet, können Sie nicht bei beiden den entsprechenden Anteil abrechnen, weil dieser Versicherer nämlich dann gar nicht mehr leistet.

Außerdem ist zu beachten, dass unter Umständen bei der Antragstellung für die zweite Versicherung danach gefragt wurde, ob bereits eine Versicherung vorhanden ist. Sollten Sie diese dort nicht angegeben haben, wäre das eine Obliegenheitsverletzung, die den Versicherer zu Kündigung, Rücktritt oder ggf. auch Anfechtung berechtigen würde.

Ich hoffe, Ihnen damit einen Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Gabriele Koch
Rechtsanwältin

Bei Bedarf nutzten Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass diese Antwort nur eine erste Einschätzung ist, die ausschließlich auf den von Ihnen gegebenen Informationen beruht und eine umfassende juristische Beratung nicht ersetzten kann. Jede noch so kleine Änderung des Sachverhalts kann zu einer vollkommen anderen rechtlichen Beurteilung führen.


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