Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
460.132
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung vom Anwalt erhalten!

Kostenlose Einschätzung starten
Bearbeitung durch erfahrene Anwälte
Bundesweite Mandatsbearbeitung
Rückruf erfolgt noch heute.
KEINE KOSTEN

Wohnung fertig und dann Beziehung aus


| 26.11.2008 19:04 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von



Ich habe mit meiner Freundin unsere angemietete Wohnung komplett renoviert. Wir haben uns auch Möbel usw. angeschaft. Fast alle Kosten habe ich zu dieser Zeit getragen. Am Tag des Einzuges hat meine Exfreundin unsere Beziehung beendet und mir gesagt, sie würde für alles aufkommen und gerade stehen. Nach öfftterem nachfragen sagte Sie nun, Sie wolle nichts an mich bezahlen. Die Wohnung wurde wieder gekündigt und geräumt.
Nun meine Frage: Habe ich eine Möglichkeit rechtlich das Geld was ich dadurch verloren habe einzuklagen.
Es geht um mehrere Tausend Euro. Abgesehen von vier Wochen meiner Arbeitszeit. Danke
26.11.2008 | 20:44

Antwort

von


775 Bewertungen
Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: anwalt-in.koeln
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Vorbehaltlich einer konkreten Prüfung sehe ich auf der Basis Ihrer Angaben leider keine Möglichkeiten, von Ihrer Ex-Freundin eine Erstattung zu verlangen.

Die von Ihnen gemachten Aufwendungen der Verwirklichung der Lebensgemeinschaft dienen sollten, stellen sie keine Schenkungen dar, die zurückgefordert werden könnten.

In Betracht käme dann ein gesellschaftsrechtlicher Ausgleichsanspruch. Das wäre aber nur der Fall, wenn der Zweck der Aufwendungen über die Verwirklichung des Zusammenlebens hinausgehen sollte, was regelmäßig nur der Fall ist, wenn ein wirtschaftler Wert geschaffen werden sollte, der beiden zustehen sollte. Dabei kommt es auf etwaige Absprachen an - die aber auch zu beweisen wären.

Es bleibt also höchstens bei einem Anspruch nach Bereicherungsrecht - Ihre Ex-Freundin müsste dann Ihre Leistungen ohne Rechtsgrund erhalten haben. Rechtsgrund ist aber die eheähnliche Lebensgemeinschaft gewesen. Ist nichts anderes vereinbart, geht die Rechtsprechung davon aus, dass davon auszugehen ist, dass derjenige Partner die Aufwendungen trägt, der dazu in der Lage ist.

Ein Erstattungsanspruch wird sich also nur ergeben, wenn Sie mit Ihrer Ex-Freundin eine entsprechende Vereinbarung getroffen haben - und diese auch beweisen können.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Andreas Schwartmann

Bewertung des Fragestellers 26.11.2008 | 20:56


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Andreas Schwartmann »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.11.2008
4,8/5.0

ANTWORT VON

775 Bewertungen

Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: anwalt-in.koeln
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Zivilrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Internet und Computerrecht