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Wohnrecht auf Lebzeit


| 25.12.2008 10:28 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von



Meine Mutter verstarb vor 16 Jahren. Da meine Eltern beide zur Hälfte auf das Wohnhaus eingetragen waren und es kein Testament gab, habe ich als alleinige Tochter die Hälfte meiner Mutter geerbt - also 1/4 des Hauses. Eine Auszahlung fand nicht statt, mein Vater lebt bis heute in diesem Haus. Alles blieb wie zuvor.

Kurz danach (1 Jahr nach dem Tod meiner Mutter ) hat mein Vater wieder geheiratet. Diese zweite Ehe ist kinderlos. Ca. ein halbes Jahr nach Eheschließung hat mein Vater wohl ein Testament zugunsten seiner jetzigen Ehefrau gemacht und sie als Alleinerbin eingesetzt.Ich bekomme nur den Pflichtteil. Mir hat er einen handschriftlichen Text gegeben, in dem ich der Frau ein Wohnrecht auf Lebzeiten in dem Haus zusichern sollte. Ich war damals 20 Jahre alt und habe dies ohne nachzudenken unterschrieben. Er meinte nur dies wäre für seine Unterlagen.

Zwischenzeitlich frage ich mich nun, ob dieser handschriftliche Zettel irgendeine Rechtsgültigkeit hat. Leider weiß ich auch nicht mehr was darin nun genau stand.

Könnte mit diesem Zettel ein wirklicher Rechtsanspruch der Frau auf Wohnrecht bestehen falls mein Vater sterben sollte ? Was kann ich tun um dies zu verhindern ?

Vielen Dank für Ihre Auskunft.
25.12.2008 | 12:24

Antwort

von


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Tel: 03641/628272
Web: www.kanzlei-elster.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Auch wenn das Wohnrecht nicht ins Grundbuch eingetragen worden ist, ergibt sich aus dem Schriftstück jedoch ein schuldrechtlicher Vertrag mit welchem Sie der Ehefrau Ihres Vaters eine solches zusichern.

Eine Anfechtung kommt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Betracht, da davon auszugehen ist, dass Sie sich bewußt waren, was Sie in diesem Moment unterzeichnen. Sollten weitere Umstände jedoch hinzutreten, könnte eine solche jedoch wiederum in Betracht kommen.

Unbenommen ist Ihnen jedoch die Möglichkeit, eine einvernehmliche Aufhebung herbeizuführen.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 29.12.2008 | 07:36


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"Die Antwort hat mir sehr geholfen, damit ich endlich weiß, ob ich noch etwas unternehmen kann oder nicht. Danke."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.12.2008
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