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Wieviel darf uns nach Abzug des Kindesunterhalts an die beiden ersten Kinder zum Leben bleiben.


| 14.12.2010 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Mein Mann hat 2 Kinder 10/13 aus 1. Ehe und nun haben wir einen 6-monate alten Sohn. Ich arbeite nicht. Wieviel darf uns nach Abzug des Kindesunterhalts an die beiden 1. Kinder zum Leben bleiben. Da mein Mann ja auch für meinen Unterhalt sorgen muss.

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Sehr geehrte Ratsuchende,


der Selbstbehalt gegenüber minderjährigen Kindern beträgt derzeit noch 900,00 EUR und wird ab 01.01.2011 nach der Düsseldorfer Tabelle auf 950,00 EUR erhöht.

Das ist der Betrag, der Ihrem Mann zu verbleiben hat und zwar auch unter Berücksichtigung seiner Unterhaltspflicht gegenüber Ihrem gemeinsamen Sohn. Alle drei Kinder sind gleichrangig und werden gleichermaßen berücksichtigt, so dass nach Abzug des Unterhaltes für alle DREI Kinder der genannte Selbstbehalt gilt.

Die ersten Kinder kann man nicht isoliert betrachten.


Da Sie gemäß § 1609 BGB den minderjährigen Kindern im Rang nachgehen, § 1609 BGB, ist erst einmal der Kindesunterhalt zu berechnen.

Es gilt dann diesen drei Kindern gegenüber der Selbstbehalt in Höhe von noch 900,00 EUR und ab
01.01.2011 950,00 EUR.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2010 | 16:17

Werde ich nicht miteinbrechnet, denn wie gesagt ich arbeite nicht und mein Mann muss auch für mich aufkommen. Bedeutet dass, das für unsere Familie im gesamt nur 950€ zu leben bleiben darf

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2010 | 17:14

Sehr geehrte Ratsuchende,


dass Ihr Mann auch Ihnen gegenüber unterhaltspflichtig ist, wird bei der Berechnung der Kindesunterhaltsansprüche der Kinder berücksichtigt. Die Düsseldorfer Tabelle geht bei dem Unterhaltsbedarf von zwei Unterhaltsberechtigten aus. In Ihrem Fall sind es vier, Sie eingeschlossen. Um dieses auch zu berücksichtigen, kann eine Herabstufung in der Düsseldorfer Tablle bis in die unterste Tabellengruppe erfolgen.


Mit dieser Vorgehensweise werden Sie zumindest indirekt berücksichtigt. Reicht bei dieser Harabstufung das Einkommen Ihres Mannes aber immer noch nicht aus, auch diese niedrigsten Beträge zu zahlen, ist der Rang der minderjährigen Kinder zu beachten und deren Unterhalt wird gemessen am Selbstbehalt von 900,00 EUR/950,00 EUR errechnet.


Dieses Vorgehen und letztlich auch das Ergebis, dass der Selbstbehalt von 950,00 EUR verbleibt, ist die Konsequenz der Rangfolge. Bedenken Sie dabei zumindest, dass der Unterhaltsanspruch Ihres Kindes in dieser Berechnung bereits enthalten ist. Ihr Anspruch wird zumindest durch die Herabstufung berücksichtigt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 14.12.2010 | 16:31


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"Meine 2. Nachfrage wurde nicht beantwortet und meine eigentliche Anfrage auch nicht"
Stellungnahme vom Anwalt:
Fragen und Nachfragen wurden sehrwohl beantwortet - Die Frage des Selbstbehaltes wurde mehrfach erörtet - auch wenn es nicht das offensichtlich gewünschte Ergebnis ist, lässt sich die Rechtsprechung kaum ändern! .......Frech ist allerdings die wahrheitswidrige Behauptung, die Nachfrage sei nicht beantwortet worden. Eine weitere, zweite Nachfrage ist weder bekannt, noch zulässig. Manchmal lohnt es sich, die Nutzungsbedingungen zu lesen.
FRAGESTELLER 14.12.2010 2,6/5.0
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