Wieviel Terror muss man sich vom Nachbarn gefallen lassen ???? Was kann tun ?
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Nachbarschaftsrecht
Beantwortet von
Rechtsanwalt Marc Uppenkamp
| in unter 2 Stunden
Hallo, ich möchte gerne wissen was ich tun kann, da wir immer wieder von unserer direkten unteren Nachbarin terrorisiert werden.
Wir sind 2008 hier her gezogen und wohnen in einem 2 Partein haus, wir wohnen oben. Sie unten.
Es gibt viele Vorkommnisse die an Mobbing, Psychoterror grenzen. Immerwieder werden uns Sachen unterstellt und angedichtet die garnicht so sind/waren.
Wir sind ganz normale ordentliche Leute, trinken nicht, rauchen nicht, machen keine Partys, sind keine Messis. Ganz sauber und leise.
Hier ein paar Beispiele von Äußerungen und Handlungen und Anschludigungen seitens der Nachbarin, die das Zusammenleben belasten und erschweren.
Solche Ereignisse waren z. B. :
- wir hätten an sie gerichtete Post geöffnet oder in die blaue Tonne getan ( unwahr, es waren Nahcbarskinder )
- Sie beschwerte sich bei der Hausverwaltung (nicht bei uns), dass wir auf dem Hausboden eine Polstergarnitur u. a. Kleinmöbel zwischengelagert haben, um sie für die Sperrmüllaktion zu sammeln. (Anschreiben der Hausverwaltung und Kontrollbesuch!)
- Sommer/ Herbst 2010: die Hülse einer Wäschespinne müsse durch uns beschädigt worden sein (wir haben die Neubeschaffung bezahlt, obwohl die Nutzbarkeit noch gegeben war; die angeblich nicht mehr brauchbare wurde vor ca. 2 Woche ausgeschraubt und einfach entsorgt – hätte sie uns nicht übergeben werden können?)
- ca. November 2010: zum ersten Mal Wasser im Keller; unbrauchbar gewordene Sachen, gesammelt in Müllsäcken, wurden im davor befindlichen Keller (Durchgangskeller – angeblich der Keller der anderen Mietpartei), der überwiegend noch trocken war, zwischengelagert. Stunden später kam Sie auf uns zu, schimpfte und forderte die unverzügliche Beseitigung dieser Säcke.
Es wäre alles innerhalb 2 Tage sowieso beräumt worden !
- seitdem wir in dieses Haus eingezogen sind hat sie sich bestimmt jedes halbe Jahr in irgendeiner Form über unsere Lebenslage (überwiegende Erwerbslosigkeit) geäußert
- Die Durchführung der großen Hausordnung wird anscheinend „streng überwacht". Es kommt häufiger vor, dass gerade gereinigte Bereiche noch einmal geputzt werden !!!
( Mülltonnnen und Straße kehren tuen wir, nicht sie )
- Die kleinen Schuppen am Haus wurden bis Mitte vorigen Jahres stillschweigend von der anderen Mietpartei als eigener Bereich angesehen. Obwohl usn wohl einer zustünde. Erst auf mehrfache Nachfrage fand man sich bereit etwas Platz zu machen, wobei das Schloss-/ Schlüsselproblem noch immer nicht ordentlich geklärt ist.
- sie erfindet irgendwelche Geschichten und dichtet uns Sachen an um uns zu defarmieren/schlecht zu machen.
- man muss sich andauern wegen allem rechtfertigen , wegen irgendwas z.B letztens über Charakterzüge unseres Sohnes ( 11, er ist recht ängstlich )
- sie wird beleigend, ist herabwürdigend uns gegenüber...
- zuudem stört die Nachbarin wennn sie hört das wir in unserer Wohnung laufen, sie hört die Schritte, es ist alles sehr hellhörig im Haus.
Wobei ich denke das sie den normalen "Alltagslärm" dulden muss.
- sie regt sich daraüber auf das nur ich die Hausordnung mache, mein Mann nicht, da er krank ist und nicht kann.
Es gab noch einiges und auch schlimmeres, aber das würde den Rahmen hier sprengen
Dieses sind wohl die wesentlichsten Ereignisse der letzten Jahre, die davon zeugen, dass insbes. Die Nachbarin persönlich ( ihr Mann und Sohn nicht, da kaum da ) ein Problem damit hat, nicht mehr allein in dem Haus zu wohnen. Wir haben uns bisher stets bemüht, alle Regeln des guten Zusammen-lebens einzuhalten und eine freundliche Atmosphäre und Umgangston zu pflegen. Unseren Sohn halten wir stets dazu an, sich angemessen zu bewegen, d. h., nicht zu laufen oder zu springen oder die Türen leise zu schließen. Das gelingt ihm vielleicht nicht immer, aber Abweichungen sind die Ausnahme.
Wir fühlen uns durch das Verhalten der Nachbarin inzwischen mehrfach bedrängt und nun sogar beleidigt. Die Formulierung „rausfliegen" legt die Vermutung nahe, dass sie bestrebt ist, uns bei der Hausverwaltung als Störer darzustellen und eine Kündigung zu bewirken („Im Westen wären solche Leute wie ihr schon lange raus" eine Ihrer Äußerungen ). Wir fühlen uns bedroht, unser Lebensumfeld, das wir mit viel Mühe und der Hilfe unserer Eltern geschaffen haben, zu verlieren.
Mein Vater bzw. meine Elter können viele Vorgänge bezeugen. !
Meine Frage ist was muss man sich gefallen lassen, wie kann man der Frau Einhalt gebieten ? Es kann doch nicht sein das sie sowas ungestraft machen kann.
Was für eine Handhabe haben wir ?
Ein von uns iniziertes Schlichtungsverfahren bei einer ansässigen Schiedsfrau hat wenig gebracht.
Ich bitte um Hilfe.
Gibt es jemand der uns dann vertreten und helfen würde. ?
Wir müssten Prozesskostenhilfe nutzen, da geringverdienend !
Ich bin mittlerweile sehr am Ende und hoffe es kann uns jemand helfen.
MfG Heike B.
Nachbarn









