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Wiederholungstermin Heizungsablesung: Rechte & Pflichten, Kostenübernahme


| 30.12.2013 17:22 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,

ich habe eine Frage im Zusammenhang mit dem Austausch von Heizkostenverteilern in meiner Mietwohnung durch die Firma Techem. Die Vorgeschichte ist wie folgt:
Am 16.11.2013 (einem Samstag) entdeckte ich im Hausflur meines Hauses einen Informationszettel, dass der Techem Ablesedienst am 27.11.2013 ins Haus kommen würde. Auf dem Zettel waren die Kontaktdaten (Name, Telefonnummer (mobil), Sprechzeit) eines Ansprechpartners bei Techem angegeben. Am folgenden Tag, 17.11., bin ich für drei Wochen in den Urlaub nach Asien gefahren. Ich habe den angegebenen Ansprechpartner bei Techem am Sonntagmorgen über meine Abwesenheit informiert und darüber, dass wir einen Alternativtermin für die Ablesung ab dem 10.12.2013 vereinbaren müssten. Da Wochenende war, habe ich dies per sms getan.
Als ich am 09.12.2013 aus meinem Urlaub zurückkehrte, fand ich eine Benachrichtigungskarte von Techem in der Post, auf der ich über einen zweiten Ablesetermin informiert wurde, der am 07.12.2013 stattfinden würde, also an einem Tag, an dem ich noch verreist war. Ich habe daraufhin direkt den oben erwähnten Ansprechpartner bei Techem angerufen, der mir sagte, dass er täglich bis zu 100 Anrufe und Nachrichten bekommen würde und nicht auf alles reagieren könne. Bei meinem Anliegen könne er mir nicht helfen, da ich nicht mehr in seinem System erscheine (?). Auf Nachfrage gab er mir eine Telefonnummer direkt von Techem, unter der ich eine Mitarbeiterin erreichte, die mir nach meiner Schilderung des Sachverhalts ihre AGBs runtergebetet hat: Sie seien verpflichtet, zwei kostenfreie Termine zu machen, was passiert ist. Ich könne sehr gern einen weiteren Termin vereinbaren, für den ich 45€ zahlen müsse. Andernfalls wird der Verbrauch geschätzt. Sie könne verstehen, dass ich nicht bereit bin, für einen neuen Termin zu bezahlen, aber in den AGBs gäbe es keine "Schlupflöcher". Ich habe es dann erst einmal dabei belassen.
Ich wollte anschließend meine Hausverwaltung (HVW) über diesen Sachstand informieren, habe dort aber telefonisch niemanden erreicht. Vor einigen Tagen erhielt ich dann Post von meiner HVW mit dem Hinweis, dass es sich bei der jährlichen Ablesung der Heizkostenverteiler um mietvertragliche Verpflichtungen handelt und sie davon ausgehen, dass ich eine nachträgliche Ablesung kurzfristig in Auftrag geben werde. Leider ist es mir bisher noch nicht gelungen, mich dazu mit meiner HVW auseinanderzusetzen, da ich telefonisch niemanden erreichen konnte und auf meine E-Mail, in der ich den Verlauf geschildert habe, noch nicht reagiert wurde.
Ich selbst bin an einer möglichst genauen Abrechnung interessiert und würde daher eine Schätzung des Verbrauchs gern vermeiden (ich gehe davon aus, dass diese zu meinen Ungunsten ausfallen würde). Allerdings sehe ich mich nicht in der Verantwortung, für einen Ablesetermin zu zahlen, da ich Techem rechtzeitig über meine Abwesenheit und Wieder-Anwesenheit informiert habe und mir meines Erachtens keine realistische Möglichkeit eingeräumt wurde, einen zweiten Ablesetermin wahrzunehmen. Ich kann die Ablesung leider nicht selbst vornehmen, da es sich bei den Messgeräten um Verdunsterröhrchen handelt, die ausgetauscht werden müssen.
Mich würde nun interessieren, wie hier die Rechtslage ist. Welchen Anspruch auf einen erneuten kostenfreien Ablesetermin habe ich? Wie sollte ich weiter vorgehen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!


-- Einsatz geändert am 30.12.2013 17:25:32

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die allgemeine Geschäftsbedingungen von Techem sind für Sie nicht anwendbar, da Sie nicht Vertragspartner von Techem geworden sind. Vielmehr besteht ein Vertrag nur zwischen Techem und Ihrem Vermieter.

Der Vermieter darf nur dann die Heizkosten schätzen, wenn Sie die Ablesung schuldhaft vereitelt haben. Dies ist hier nicht der Fall. Daher sollten Sie hier auf einen kostenlosen Nachlesetermin bestehen. Aufgrund Ihrer SMS wusste die Ablesungsfirma von Ihrer Abwesenheit für 3 Wochen. Ihre Abwesenheit hätte Techem berücksichtigen müssen. Sie sollten dem Nachlesetermin bei Ihrem Vermieter unter Vorlage der SMS und der Benachrichtigungskarten verlangen. Hierdurch verhindern Sie eine Schätzung. Sie sollten die Aufforderung zur Nachableseung möglichst schnell per Brief und Rückschein absenden, damit noch in dieser Abrechnungsperiode die Ablesung erfolgen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Diplom - Jurist, LL.M. Sebastian Scharrer, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 30.12.2013 | 18:34

Sehr geehrter Herr Scharrer,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Eine kurze Nachfrage: Wie kann ich denn am besten nachweisen, dass ich Techem informiert habe? Allein aus dem abgetippten SMS-Text im Brief an meinen Vermieter wird ja nicht ersichtlich, dass eine Information stattgefunden hat, oder? Das könnte ich ja auch einfach behaupten.

Vielen Dank & viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.12.2013 | 18:42


Sehr geehrte Fragestellerin,
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank für die Einstellung Ihrer Nachfrage.

Sie können in der Regel SMS über Ihr PC ausdrucken. Hierfür benötigen Sie ggf. ein Datenkabel. Nähere Informationen und die notwendige Softeware erhalten Sie bei dem Hersteller Ihres Handyherstellers. Alternativ können Sie die SMS abfotografieren.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen. Diese Beantwortung Ihrer Frage kann nicht eine individuelle Beratung ersetzten. Selbstverständlich können Sie sich für weitere Fragen, Beratungen und Vertretungen unter Anrechnung der Gebühr für diese Frage deutschlandweit an mich wenden.

Bewertung des Fragestellers 30.12.2013 | 18:46


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