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Wiederherstellungszustand nach Auszug aus Mietwohnung


25.10.2004 21:56 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Wir sind Vermieter, deren Mieter per 31.10.2004 fristgerecht gekündigt haben. Der Auszug erfolgte am 24.10.2004. Die Wohnungsübergabe wurde auf den 30.10.2004 vereinbart. Nachdem der "letzte" Möbelwagen weg war, haben wir massive Beschädigungen (abgeplatzter Lack und Abschürfungen des Holzes) des gesamten Treppengeländers über zwei Stockwerke und Zwischentür zum Treppenaufgang festgestellt. Dies und die abgeplatzten Lackspuren auf der Auslegeware wurden von uns per Digitalkamera bildlich festgehalten. Heute Abend erzählte uns eine andere Mieterin, sowie unsere 14jährige Tochter, dass die Mieter den ganzen Tag bis in den Nachmittag aus der Wohnung übwermäßig starke Klopfgeräuche zu hören gewesen wären. Außerdem war unser Mieter heute Nacht ca. 2 Uhr in der verlassenen Wohnung, hat anschließend sämtliche Lichter brennen lassen und unsere Wohnungstür im Erdgeschoß(was wir heute Morgen schon feststellten) aufgestellt.

Wir vermuten nun, dass der Mieter den selbst hergestellten Rauhputz im Wohnzimmer, weil ihm der ursprüngliche beim Einzug nicht gefiel, wieder abklopfte. Auch sämtliche Dachfenster stehen offen.
Was ist bei starkem Regen, da wir keine Schlüssel zur Wohnung haben und diese vor Übergabe auch nicht betreten dürfen?
Wie sollen wir uns bei Wohnungsübergabe verhalten? Können wir Schadensersatz verlangen oder im Vorfeld schon auf die Renovierungspflicht, bzw. Wiederherstellung des alten Zustandes des Rauhputzes und Wiederherstellung des Treppengländers, ect. bis zum Übergabetermin bestehen? Eine neue Anschrift hat er uns bewusst nicht mitgeteilt. Können ihm aber eine Nachricht in den Briefkasten einwerfen. Zur Anmerkung haben wir lediglich einen Formmietvertrag, indem hierüber nichts geregelt ist.
25.10.2004 | 22:07

Antwort

von


767 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ob der Mieter die Wohnung in renoviertem Zustand zurückgeben muß, richtet sich nach den Vereinbarungen im Mietvertrag. Dazu kann ohne nährer Kenntnis nichts gesagt werden. Sie sollten die sich aus dem Mietvertrag ergebenden Pflichten des Mieters anwaltlich überprüfen lassen.

Bei Übergabe empfehle ich Ihnen, ein Übergabeprotokoll zu erstellen, in dem alle Schäden und Beanstandungen detailliert festgegehalten werden. Der Mieter muß erkennen können, welche Arbeiten Sie von ihm erwarten. Da eine Fristsetzung noch vor Ablauf des Mietvertrages keine Rechtsfolge hat, hilft es nichts, den Mieter schon jetzt auf die Wiederherstellung des vertragsgemäßen Zustandes unter Fristsetzung zu verweisen.

Allerdings können Sie den Mieter darauf hinweisen, daß er bis zur Rückgabe der Wohnung dazu verpflichtet ist, die Mietsache pfleglich zu behandeln und sich Schadensersatzansprüche vorbehalten.

Unterzeichnet der Mieter das Übergabeprotokoll nicht, sollten Sie die festgestellten Schäden von einem Zeugen bestätigen lassen und außerdem Fotografien fertigen.

Der Mieter ist außerdem verpflichtet, Ihnen seine neue Anschrift mitzuteilen, unter der Sie ihn erreichen können.

Nach Rückgabe der Wohnung empfehle ich Ihnen, Rücksprache mit einem Anwalt zu halten um etwaige Ansprüche zu prüfen und ggf. geltend zu machen.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



--
Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Schwerinstr. 37-39, 50733 Köln
Tel.: 0221-7787630 / Fax: 0221-7787629
www.rechtsanwalt.andreas-schwartmann.de


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann

ANTWORT VON

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