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Wie verhält es sich mit der Verjährungsfrist?


31.10.2014 22:18 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe per 09.01.2008 einen Dauervorschuss über 500€ (für Aufwendungen, Einkäufe etc. die im Zusammenhang mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen stehen) von meinem Arbeitgeber erhalten. Seit November 2009 bin ich Aufgrund von 2 Schwangerschaften und Elternzeit nicht mehr aktiv beschäftigt. Nun fordert mein Arbeitgeber den DAuervorschuss zurück.
Ob der Vorschuss bereits von mir zurückgezahlt wurde oder nicht kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Der Vorschuss erscheint nicht auf den Gehaltsabrechnung. Bin ich dazu verpflichtet den Dauervorschuss zurückzuzahlen? Was muss ich beachten welche Vorgehensweise können Sie mir empfehlen?? Wie verhält es sich mit der Verjährungsfrist in diesem Fall? Wäre eine Verweigerung der Rückzahlung ein Kündigungsgrund?
Mit freundlichen Grüße, Sandra dos Santos
31.10.2014 | 23:15

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Der Anspruch des Arbeitgebers verjährt in drei Jahren ab dem Ende des Jahres, in dem der Vorschuss entweder zurückgefordert wurde oder laut Vertrag zurückgezahlt werden muß(te). Wenn der Vorschuss also bisher weder zurückgefordert wurde noch gemäß Vertrag hätte zurückgezahlt werden müssen, ist der Vorschuss nicht verjährt. Sie müssen den Vorschuss daher zurückzahlen.

Wenn Sie nicht zahlen, kann der Arbeitgeber Sie auf Zahlung verklagen. Ein Kündigungsgrund ist es aber nicht.

Ich empfehle, den Arbeitsvertrag auf Rückzahlungsvereinbarungen zu prüfen und den Betriebsrat nach Präzedenzfällen und/oder betriebsinternen Vereinbarungen zu fragen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


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