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Wie sind die Kündigungsfristen aus Arbeitsmangel?


29.07.2011 09:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Bei einem Betieb mit 4 Arbeitern / Teilzeit und
einer Betriebszugehörigkeit von 6 Jahren.

wie sind die Kündigungsfristen aus Arbeitsmangel
und was ist zu beachten
Danke

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Sie teilen leider nicht mit, ob Sie die Frage als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer stellen. Aus diesem Grund will ich Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten aus der Perspektive sowohl von Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber nennen.
Als Arbeitgeber müssen Sie bei einer Betriebszugehörigkeit von 6 Jahren für eine ordentliche Kündigung eine Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Ende eines Kalendermonats einhalten, § 622 Abs. 2, Nr. 2 BGB. Etwas anderes gilt dann, wenn Sie vom Gesetz abweichende Kündigungsfristen arbeits- oder tarifvertraglich vereinbart haben. In diesem Fall müssen Sie die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist einhalten. Den Kündigungsgrund müssen Sie in der Kündigung nicht angeben, es kommt in erster Linie darauf an, dass die Kündigungsfrist eingehalten wurde.

Als Arbeitnehmer können Sie das Arbeitsverhältnis mit einer Grundkündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats kündigen, § 622 Abs. 1 BGB. Die Fristen nach § 622 Abs. 2 BGB gelten nur für den Arbeitgeber und sind vom Arbeitnehmer nicht einzuhalten. Allerdings gilt auch hier, dass arbeits- oder tarifvertraglich andere Fristen vereinbart worden sein können, sodass diese dann vorrangig wären.

Zunächst sollte daher der Arbeitsvertrag auf die vereinbarten Kündigungsfristen hin durchgesehen werden.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion. Wenn Sie eine weitere Vertretung über die hier erteilte Erstberatung hinaus wünschen, bitte ich Sie, mich zunächst per E-Mail zu kontaktieren.
Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


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