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Wie am Besten eine Tätigkeit in einer RE formulieren ohne ein 2. Gewerbe anzumelden?


| 25.07.2017 17:03 |
Preis: 48,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Anzeige einer Gewerbeerweiterung und Ausweisung der Leistung in der Rechnung.


Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

ich habe eine Hausverwaltung mit Vergabe einer Umsatzsteuernummer angemeldet. Ich wurde des öfteren auf die gute Gestaltung meiner Homepage (MyWebsite) angesprochen und auch gefragt ob ich für kleine Unternehmen sowie auch für Selbstständige in freien Berufen deren Homepage mit dem Baukastensystem gestalten könnte und eventuell auch gelegentlich die Inhalte pflegen könnte.

Nun wäre meine Frage an Sie, wäre es möglich diese Websiten-Gestaltung auf Rechnungen so umzuformulieren, dass ich diese Tätigkeit über meine bereits angemeldete Hausverwaltung laufen lassen könnte? Wenn ja, hätten Sie mir ein Beispiel dies zu formulieren?
Falls nein, wäre es sinnvoller ein Kleingewerbe parallel anzumelden? Hier bin ich mir etwas unsicher, ob sinnvoll, da es leider keine Privatkunden sind.

Vielen lieben Dank im vorab.
Mit freundlichen Grüßen
25.07.2017 | 18:05

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 GewO muss vor Beginn oder einer Erweiterung des gewerblichen Betriebes eine Anzeige gegenüber dem Gewerbeamt erfolgen.

Die Anzeige gegenüber der Behörde dient dazu, dass das Gewerbeamt überprüft, ob hier eine genehmigungspflichtige Tätigkeit vorliegt. Eine genehmigungspflichtige Tätigkeit ist in Ihrem Falle nicht gegeben, so dass eine Anzeige nach Rechnungsstellung für die Erstellung einer Internetseite aus meiner Sicht keine Probleme nach sich ziehen wird. Insbesondere verfügen Sie bereits über eine Umsatzsteuernummer, die Sie auch bei einer Erweiterung des Gewerbes verwenden können.

2. Die Rechnungsbezeichnung ist mit der tatsächlichen Tätigkeit auszuweisen. Dies hat auch den Sinn, dass der Kunde die Rechnung entsprechend kontrollieren kann.

3. Soweit Sie kein weiteres Gewerbe für die Erstellung der Internetseiten errichten wollen, reicht es daher aus, wenn Sie gegenüber dem Gewerbeamt die Erweiterung des Gewerbes anzeigen.

4. Im Ergebnis sollten Sie die jeweilige Leistung in der Rechnung ausweisen und eine Erweiterung des Gewerbes anzeigen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Nachfrage vom Fragesteller 25.07.2017 | 18:25

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Eine Nachfrage hätte ich jedoch noch :-)
Müsste ich dann auf dem Gewerbeamt folgendes bei Tätigkeiten angeben:

- Hausverwaltung ohne Vermittlung von Finanzierungen, Grundstücken etc...
Ergänzend:
- Beratung und Erstellung von Websites / Online-Marketing

Was müsste ich denn hier,da es sich um unterschiedliche Bereiche handelt, alles beachten?

Vielen lieben Dank.
Mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.07.2017 | 18:34

Vielen für die Rückmeldung.

Die Anzeige der Gewerbeerweiterung könnte lauten:

Dienstleistung im Bereich des Online-Marketings. Dies umfasst auch die Beratung und Erstellung von Webseiten. Sollte das Gewerbeamt eine Konkretisierung verlangen, geben Sie dann die Beratung und Erstellung von Webseiten an.

Die unterschiedlichen Bereiche sollten Sie u.a. durch einen eigenen Rechnungsnummernkreis trennen, damit Sie nach Erstellung der Buchhaltung die jeweilige Höhe der Einnahmen in den beiden Bereichen ersehen können.

Da Sie bereits ein Gewerbe unterhalten, sind keine weiteren Anzeige erforderlich. Allenfalls könnte das Finanzamt aufgrund der höheren Einnahmen den Zahlungsturnus für die Umsatzsteuer abändern. D.h. wenn Sie aktuell quartalsweise die Umsatzsteuer abführen, können die höheren Einnahmen und die höhere Umsatzsteuerlast eine monatliche Zahlung zur Folge haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.07.2017 | 19:18


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