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Widerspruch zu einer Kündigung wegen Eigenbedarfs


03.11.2006 10:38 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,
ich habe vor 18MOnaten eine Wohnung in einem sehr familiären Haus bezogen, hier wohnen die Vermieter und deren Tochter mit Mann und zwei Kidnern. Ich habe mich über meine Tochter mit der Nachbarin auch angefreundet und die KInder spielen gerne zusammen. Alles also sehr harmonisch gewesen.
Am Donnerstag kam aus heiterem Himmel die Kündigung wegen Eigenbedarf, erst mündlich, dann schriftlich. Mündlich sind zu den im Schreiben angegebenen Gründen noch Aussagen getätigt worden wie : Die Unruhe die ein Kind bringt machen uns im Alter zu schaffen.Meine Tochter ist täglich nicht vor 16uhr zuhause, genau wie ich und um 19uhr geht sie schon schlafen, also laut ist sie sicherlich auch nicht.
Bevor ich jetzt vorab das Kündigungsschreiben mal abtippen werde, möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich für diese Wohnung 400€ provision zahlen musste, dass ich die Küche hier mitgemietet habe und beim Auszug auch ne neue Küche brauche. Drittens ich habe erst vor 14Tagen meine Küche gestrichen, in einem knalligen rot, und ich habe im Mietvertrag stehen, dass ich die Wohnung frisch renoviert (vom Fachbetrieb) übergeben muss.
Wie verwählt sich so eine Regelungbeim Eigenbedarf?
Hier das Schreiben des Vermieters:
Nach der mündlichen Vorabinformation künfigen wir das bestehende Mietverhältniss fristgerecht zum 31.januar 2007. Aufgrund unseres Krankheitszustandes (Krebserkrankung bzw. Schwindel) benötigen wir den Wohnraum dringend für eine Betreuungs-Hilfs-und Pflegeperson. Wir bitten sie die Wohnung zu 31.01.2007 in den beim einzug vorgetroffenen Zustand und wie im Mietvertrag vereinbart vom Fachbetrieb frisch renoviert zur verfügung zu stellen. Mit einem wenn gewünschten früheren auszug erklären wir uns einverstanden. Das pfandrecht über die gezahlte mietkaution wird von uns fristgerecht freigegeben, sobald alle vorraussetzungen erfüllt sind.
aufgrund des derzeitig bestehenden überangebots an wohnungen bieten sich sicherlich viele Möglichkeiten , eine passende neue wohnung zu finden.
das wünschen wir ihnen...
...
Wie auch im mietvertrag von beiden unterschrieben.
Ich sehe leider in der preislage keine überangebote am wohnungsmarkt hier in viersen.
die krankhetsbilder ist wie folgt aus dem mündlichen gespräch so zu erklären, er hat schwindelanfälle und sie krebs.
hier im haus ist noch ein unbewohntes appartement frei, welches ja auch genutzt werden könnte von einer pflegeperson, oder?
wie verhalte ich mich jetzt am besten, da ein umzug für mich finanziell gesehen ein desaster wäre. ich bin alleinerziehend und mein arbeitsvertrag ist auch nur befristet,in der stundenzahl und dem gehalt, ab januar werde ich wieder rund 1/3 weniger verdiehnen.
über eine schnelle antwort wäre ich sehr dankbar.
mfg
Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie müssen der Kündigung bis spätestens 30.11.2006 schriftlich widersprechen.

In diesem schriftlichen Widerspruch müssen Sie der Kündigung ausdrücklich widersprechen und die Fortsetzung des Mietverhältnisses verlangen.

Dabei müssen Sie ausführen, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt ist, weil das Appartement vorhanden ist und die Pflegeperson auch nicht zum Haushalt des Vermeiters gehört. Diese ist nach Ihrer Schilderung noch nicht angestellt.

Auch müssen Sie auf die Härte für Sie hinweisen; dass es Ihnen nicht möglich ist, Ersatzwohnraum zu finden.

Sie sollten in Ihrem Fall unbedingt einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen, wobei Ihnen auch die hier teilenehmenden Kollegen und Kolleginnen zur Verfügung stehen.

Der Rechtsanwalt kann auch den Widerspruch erstellen und auf alle wichtigen Punkte eingehen.

Hinsichtlich der Kosten können bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht die Beratungshilfe beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 03.11.2006 | 13:08

Danke für die Antwort.
Auf dauer mit denen in einem haus zu wohnen ist sicherlich nicht erstrebenswert,auch wenn ich recht bekommen sollte, deshalb wie sieht es denn aus, wenn ich anstelle eines widerspruches eine einigung haben möchte, d.h. ich brauche nicht zu renovieren und die vermieter lassen mir noch ein wenig mehr zeit mir eine neue wohnung zu suchen.
und wie formuliere ich dieses am besten?
und kann ich mich dann aufsie berufen o.ä.???
mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.11.2006 | 13:15

Sehr geehrte Ratsuchende,


sicherlich können Sie sich bei den Verhandlungen mit dem Vermieter auf meine Antwort berufen.

Es ist auch möglich, eine solche Aufhebungsvereinbarung schriftlich zu treffen.

Nicht möglich ist es in diesem ERSTBERATUNGSforum allerdings, Ihnen konkrete Formulierungshilfen für einen Einzelfall zu liefern; dieses verbieten schon die Nutzungebedingungen. Sollte dennoch Bedarf bestehen, können Sie sich aber gerne an unser Büro wenden, wobei dann aber weitere Kosten anfallen werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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