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Widerrufsrecht bei B2B


| 25.01.2017 19:11 |
Preis: 30,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Carsten Neumann


Zusammenfassung: Konkurrenzschutz des Händlers gegenüber dem Hersteller besteht dann, wenn dies vereinbart wurde.


Guten Abend,
ich verkaufe im Internet Handyzubehör auf Amazon. Ich habe meine Ware zum grossen Teil von einem Hersteller direkt gekauft. Der Hersteller hat nun weitere Reseller aufgenommen, die seine Ware ebenfalls auf Amazon anbieten und zudem stellt er seine Ware nun auch selbst zum Verkauf ein, allerdings zu einem sehr geringen Preis, keine 5% über den Kosten der Ware für Reseller. Wir verkaufen nun natürlich nichts mehr und haben ein Lager mit Zubehör im Wert von mehreren tausend Euro. Die Ware haben wir dem Hersteller auch schon komplett bezahlt, allerdings sind aus Streckengeschäften noch Zahlungen offen.

Können wir die Ware, die wir nun nicht mehr verkaufen können, nicht zurück geben und verrechnen lassen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich tragen Sie selbst das Risiko, dass Sie das von Ihnen beim Hersteller erworbene Handy-Zubehör weiterverkaufen können.

Etwas anderes gilt nur dann, wenn Sie mit dem Hersteller eine Konkurrenzschutz-Vereinbarung abgeschlossen haben.

In diesem Fall hätten Sie gegen den Hersteller einen Unterlassungsanspruch, seine Waren über andere Reseller oder unmittelbar selbst zu verkaufen, und/oder Sie könnten gegen den Hersteller Schadenersatz wegen entgangenen Gewinns geltend machen.

Einen Anspruch auf Rücknahme und Verrechnenlassen der Ware haben Sie nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 27.01.2017 | 07:50


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