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Widerruf


08.12.2008 10:04 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Sehr geehrte Damen und Herren,

leider habe ich einen sehr naiven Fehler gemacht.

ich habe bei Maxda einen Kredit beantragt der mir auch genehmigt wurde.
Jetzt war am Freitag ein Vertreter von Maxda bei mir im Haus,
und ich habe ihm leider auch den Antrag unterschrieben.
Habe aber eine 2-wöchige Widerrufsfrist.

Die Ablösung eines anderen Kredites sollte damit auch
erfolgen um das sich Maxda dann kümmern wird.

Ich müsste ihm jetzt noch den bestehenden Kreditvertrag
und original Gehaltsabrechnungen und Kontoauszüge
zuschicken. Dies werde ich aber nicht tun da ich den
Kredit widerrufen möchte.

Leider habe ich ihm auch einen überweisungsträger
für seine Anfahrtskosten unterschrieben.

Wie sehen Sie das ganze?
Kann ich den Antrag schon widerrufen, oder?
was muss in einem widerrufschreiben drin stehen?

Vielen Dank schon mal vorab für Ihre Mühe.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Als Darlehensnehmer steht Ihnen bei einem Verbraucherdarlehensvertrag ein Widerrufsrecht zu (vgl. §§ 495, 355 BGB).

Wenn Sie Ihre auf den Abschluss eines Darlehensvertrags gerichtete Willenserklärung fristgerecht widerrufen, sind Sie daran auch nicht mehr gebunden.
Den Widerruf müssen Sie nicht begründen und können ihn in Textform innerhalb von zwei Wochen gegenüber dem Darlehensgeber erklären.
Da der Vertrag schriftlich abzuschließen ist, beginnt die Widerrufsfrist nicht zu laufen, bevor Ihnen auch eine Vertragsurkunde oder eine Abschrift der Vertragsurkunde zur Verfügung gestellt worden ist (vgl. § 355 BGB).

Die Anfahrtskosten müssen Sie leider tragen, da insoweit eine gesonderte Vereinbarung getroffen worden ist.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


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