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Wertermittlung durch den Vermieter


20.03.2017 11:41 |
Preis: 40,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Sehr geehrte Rechtsanwälte,

ich bewohne seit ca. 4 Jahren eine Mietwohnung in Leipzig als Hauptmieterin und habe zwei Mitbewohner. Als ich nun den Mietvertrag gekündigt habe, meldete sich das erste Mal überhaupt der Onkel der Eigentümerin der Wohnung. Bisher lief die Kommunikation immer über die Hausverwaltung des Mietshauses. Er vermutet einen Wertverlust der Wohnung und möchte mit einer Vertreterin der Bank und mir durch die Wohnung gehen um diesen festzustellen. Was kommt jetzt im schlimmsten Fall auf mich zu? Ich habe die Wohnung mit meinen Mitbewohnern immer anständig gepflegt und es wird sicherlich auch normale Abnutzung durch 4 Jahre Bewohnung geben, aber was ist im Rahmen? Was muss ich wissen?

Freundliche Grüße

R. C.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Zunächst ist festzuhalten, dass es dem Eigentümer der vermieteten Wohnung frei steht, eine Besichtigung zwecks Feststellung des Verkehrswerts der Wohnung durchzuführen.

Ob das allerdings Auswirkungen für Sie hat, ist höchst fraglich.


2.

Dass eine vermietete Wohnung während der Mietzeit einer gewissen Abnutzung unterliegt und dass Gebrauchsspuren auftreten, ist selbstverständlich und wird durch die Zahlung des Mietzinses abgegolten. D.h., der Vermieter kann nicht erwarten, dass die Wohnung nach Beendigung der Mietzeit so aussieht, wie zu Beginn.

Wenn Sie die Wohnung in einem normalen gepflegtem Zustand mit normal üblicher Abnutzung hinterlassen haben, wird man nur sehr schwer einen Wertverlust der Wohnung konstruieren können. Aber selbst wenn der Vermieter meint, die Wohnung hätte einen Wertverlust erfahren, wird er Sie dafür nicht zur Verantwortung ziehen können.


3.

Vorausgesetzt, die Wohnung weist ganz normale Abnutzungserscheinungen, wie sie durch den Gebrauch üblich sind, auf, haben Sie nichts zu befürchten.

Sollte der Vermieter allerdings anderer Meinung sein und Ansprüche gegen Sie anmelden, rate ich Ihnen dringend, damit keine Fehler gemacht werden, einen Rechtsanwalt vor Ort einzuschalten.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
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