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Werkvertrag - Kunde verweigert Zahlung wegen vermeintlich schlechter Arbeit


| 01.12.2014 15:54 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Der Übersetzungsvertrag ist als Werkvertrag zu qualifizieren. Demnach richten sich die Ansprüche des Bestellers wegen einer fehlerhaften Übersetzung nach den §§ 634 ff BGB.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite freiberuflich als Übersetzerin. Ein Kunde verweigert die Zahlung einer Rechnung, da er meine Übersetzung zu schlecht findet. Er beruft sich dabei auf die Aussage einer anderen Übersetzerin, an die er den Auftrag bereits erneut vergeben hat ohne mir die Möglichkeit zur Korrektur zu geben. Da sich der Rechnungsbetrag auf „nur" ca. 750 Euro beläuft und der Kunde außerdem in sehr gutem Kontakt mit anderen Kunden von mir steht, möchte ich unbedingt einen teuren, aufsehenerregenden Rechtsstreit vermeiden. Stehen mir Möglichkeiten zur Verfügung, um wenigstens einen Teil meines Geldes zu bekommen und lohnt es sich überhaupt etwas zu unternehmen?

Viele Dank.

Mit freundlichen Grüßen

01.12.2014 | 16:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sollte Ihren Arbeit korrekt sein, liegt kein Mangel vor, und Sie können in jedem Fall das gesamte Honorar fordern.

Wie Sie richtig annehmen, ist der Übersetzungsvertrag ein Werkvertrag, d.h. Sie schulden einen bestimmten Erfolg, hier also eine richtige und vollständige Übersetzung.
Soweit der Auftraggeber annimmt, Ihre Leistung sei mangelhaft, so stehen ihm die Gewährleistungsansprüche aus § 634 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) zu, also Nachbesserung, Minderung, Selbstvornahme, Schadensersatz. Offenbar hat sich Ihr Kunde für die Selbstvornahme entschieden. Diese ist aber ausweislich § 637 Abs. 1 BGB nur dann zulässig, wenn er Ihnen zuvor eine Frist zur Nacherfüllung gesetzt hat.

Da dies nicht der Fall ist, müssen Sie zum einen nicht die Kosten der Selbstvornahme durch den Besteller bezahlen; zudem bleibt Ihr Werklohnanspruch bestehen.

Die Rechtslage ist auf der Basis des von Ihnen beschriebenen Sachverhalts eindeutig und die Erfolgsaussichten relativ gut. Ich hoffe, dass Sie auf der Basis dieser Angaben selber entscheiden können, ob es sich lohnt, ein Gerichtsverfahren einzuleiten.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.
Abschließend darf ich Sie noch auf die Bewertungsfunktion hinweisen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jürgen Nelsen

Bewertung des Fragestellers 01.12.2014 | 17:03


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