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Werkstatt verlangt Zahlung für unnötige Reparaturen


17.12.2014 19:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Hallo,

ich habe folgendes Problem. Ich habe mein Fahrzeug (Quad) zur Reparatur bei einer Vertragswerkstatt gebracht da offensichtlich das Achslager defekt war. Auch Vorderreifen, Hinterbremse, Spurstangen und Tachogeber sollten gemacht werden. Anschließend sollte zusätzlich der TÜV erneuert werden. Bei Abgabe sprach ich viel mit einem Mitarbeiter und dem Chef vor Ort. Beide sagten unabhängig von einander das das die Hinterachse sehr schräg steht und es sein kann das die Achse einen schaden hat und auch erneuert werden muss. Das müsse aber erst noch geprüft werden.

Für diese Gespräch habe ich auch einen Zeugen. Anschließend vereinbarten wir das man mir einen Kostenvoranschlag zusenden würde. Nach einer Woche rief ich in der Werkstatt an und bekam als Antwort das es noch dauern würde. Eine weiter Woche später erhielt ich dann telefonisch die Auskunft ca. 1200€. Ich wollte dies schriftlich zugeschickt habe. Nach 3 Wochen kam und nur auf meine Nachfrage hin bekam ich dann als PDF-Datei ein Angebot zugeschickt. Kein Kostenvoranschlag sondern ein Angebot! Darin wurde der TÜV nicht aufgeführt und ich antworte via Email mit einer Frage nach dem TÜV und einer Änderung der Vorderreifen. Ich erhielt wieder keine Antwort. Ich rief dann in der Werkstatt an und man teilte mir mit das TÜV noch extra dazu komme mit ca 60€. Das war für mich ok und ich gab die Reparatur in Auftrag. nach weitern 2 Wochen erhielt ich einen Anruf in dem man mir mitteilte das die Hinterachse ( und einige Teile der Aufhängung) defekt ist und noch mal 1200€ fällig werden wenn ich das Repariert haben will. Ich war entsprechend geschockt und sagte nein somit sind alle Reparaturen unnötig da das Fahrzeug somit ein Totalschaden ist. Kaufpreis 2400€ Reparatur über 2400€.

Ich Teilte mit das ich das Fahrzeug abholen kommen und wollte wissen was es kosten wird. Man sagte mir das müsse man erst berechnen. Nach 2 Wochen rief ich wieder an und man hatte es immer noch nicht berechnet. Ich sagte das ich die Zahl dringend benötige und nach weitern 3 Telefonaten sagte man mir ich müsse ca. 850€ zahlen. Dieser Betrag erschien mir völlig überzogen da im Grund keine Arbeiten am Fahrzeug hätten durchgeführt werden müssen wenn man mir von Anfang an gesagt hätte das die Hinterachse defekt ist. Ich bin der Meinung das hätte auch im Vorfeld geprüft werden müssen, da hier mit der Werkstatt explizit drüber gesprochen wurde.

Nun die Werkstatt rückt nicht von Ihren Forderungen ab und besteht auf die Bezahlung und will wenn ich das Fahrzeug nicht binnen 5 Tagen abhole auch noch Unterstellungsgebühren erheben. Die Teile wären schließlich bestellt und zum Teil verbaut und können nicht zurück geschickt werden. Ich werde das Fahrzeug also demnächst abholen und den Betrag unter Vorbehalt zahlen.

Meine Frage wie stelle ich das am besten an bzw. bin ich überhaupt im Recht? oder muss ich die Rechnung komplett zahlen? Wenn ich im Recht bin, wie hoch sind meine Erfolgsaussichten und sollte ich das Fahrzeug abholen und unter Vorbehalt zahlen oder es einfach bei der Werkstatt stehen lassen und abwarten? Ich habe keine Rechtsschutzversicherung. Werde ich die Kosten für das verfahren tragen müssen, auch wenn ich gewinne?

Welche sonstigen Empfehlungen können Sie mir geben.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen



17.12.2014 | 20:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Der Haken ist, dass Sie die Reparaturen in Auftrag gegeben haben, obwohl Sie wußten, dass es Probleme mit der Hinterachse geben könnte. Daher müssen Sie diese Rechnung bezahlen, sofern diese inhaltlich zutrifft.

Ihre einzige Möglichkeit, die Kostenlast zu drücken, besteht in der Prüfung der Rechnung, ob die berechneten Arbeiten notwendig waren und tatsächlich von Ihnen in Auftrag gegeben wurden. Wegen der nichtverbauten Teile können Sie geltend machen, dass da keine wirklichen Aufwendungen entstanden sind, da die Werkstatt die auch bei anderen Quads einbauen kann (sofern dies zutrifft).

Um weitere Kosten zu vermeiden, sollten Sie das Quad unter Zeugen abholen, den Betrag unter Vorbehalt zahlen und den Zustand des Quads von Zeugen genau festhalten lassen, auch mit Fotos.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


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